Verena Jung

Rätsel der Woche (KW 39/2022)

Da habe ich doch glatt den Mittwoch verpasst, weil ich gestern eine Lesung auf Twitch hielt. Also, eigentlich stelle ich jeden Mittwoch hier Wörter vor, die aufgrund ihrer Schreibweise schwer zu knackende Nüsse sind. Das passiert also wegen meiner Vergesslichkeit heute, am Donnerstag. Damit es nicht zu trocken ist, gestalte ich es wie ein Ratespiel. Spaß gehört beim Lernen dazu. Umso leichter lassen sich die Wörter merken. Wenn mir eine schöne Eselsbrücke einfällt, werde ich sie mit dir teilen.

Im Beitragsbild siehst du den Begriff, um den es geht. Welche Schreibweise ist korrekt? Rate mit und antworte hier. Die Lösung verrate ich (hoffentlich) morgen.

Schreibupdate – 26.09.2022

Letzte Woche habe ich gleich an drei Plots gearbeitet. Zu schade, dass ich aktuell nicht richtig voran komme. Ich habe zu viel um die Ohren, während gleichzeitig der Kopf etwas zäh arbeitet, was das Erdenken neuer Geschichten betrifft. Was ich alles in meinen Geschichten entdecken könnte, wäre ich richtig auf der Höhe!

Fünfzehn Minuten habe ich in den Plot gesteckt, mit dem ich im Stream als Arbeitsbeispiel begonnen habe. Er lässt mich nicht los, sodass ich mir immer wieder notiere, was mir so durch den Kopf geht.

Fast sechs Stunden habe ich in den Plot von Morpheus investiert. Langsam nähern sich die Handlungsstränge, sodass ersichtlich wird, wieso ich sie für wichtig halte und schreiben will. Habe ich mit ursprünglich zwanzig Kapiteln angefangen, bin ich mittlerweile bei einundachtzig angekommen. Trotzdem gibt es noch Elemente, die ich entdecken muss, um die Geschichte runder zu gestalten.

Und schließlich habe ich fünfzig Minuten am Plot meines Hexenmeisters gefeilt, um ihn zu verbessern. Da muss noch ein wenig passieren, aber ich denke, dass ich mit Fleiß den richtigen Ton für den Roman finden werde.

Für den Monat liege ich erst bei 27,9 %. Ich komme eben einfach nicht richtig rein. Irgendwas bremst mich. Für das Jahr habe ich 54,1 % erreicht. Na ja, so langsam muss ich mir wohl eingestehen, dass mein Plan für dieses Jahr nicht aufgehen wird. Ich habe zu viele Korrektoratsaufträge angenommen, mit denen ich beim Aufstellen meines Jahresplans nicht gerechnet habe, weil ich da nicht glaubte, dass ich dieses Jahr den Mut zur Selbstständigkeit finden würde. Ich habe auch nicht vorausgesehen, dass ich nach meinem Sommerurlaub nicht mehr richtig in meine Geschichten zurückfinden würde. Wobei ich hoffe, dass es sich nach dem nächsten Urlaub wieder bessern werden. Der letzte Urlaub war wirklich kraftzehrend.

FaRK 2022

Vom 09. bis 11. September war FaRK. Ich weiß, das erzähle ich spät. Viele haben ihre Berichte bereits geteilt. Aber vielleicht hast du ja noch nicht genug davon.

Dieses Jahr fand die FaRK zum ersten Mal in Losheim am Stausee statt, weil das ehemalige Grubengelände in Landsweiler nicht mehr zur Verfügung steht. Ich kann bestätigen, dass die anhaltenden Regenfälle dem Gelände nicht gut getan haben. Das Stroh, das an verschiedenen Stellen auf dem Boden verteilt worden war, damit man nicht plötzlich im knöcheltiefen Matsch steht, hat das Schlimmste zwar verhindert, aber es hat dort trotzdem keinen Spaß gemacht, zu gehen. So kann ich reinen Gewissens sagen, dass beide Veranstaltungsorte ihre Vor- und Nachteile haben, bei denen keiner der klare Sieger ist. Ich bin daher froh, dass ich mich überwiegend bei den Verlagen und Autoren aufgehalten habe. Dort waren die Wege fast gänzlich gut begehbar. War allerdings auch nicht so wichtig, da die Zelte einen eigenen Holzboden hatten.

Das große Abenteuer war natürlich der Samstag. Wir kamen erst gegen 18.00 Uhr auf dem Gelände an, weil wir vorher noch auf einem anderen Termin gewesen waren. Erstaunlich schnell fanden wir auf dem riesigen Gebiet unser Ziel, sodass ich als erstes die Autorin Ann-Kathrin Karschnick überfallen konnte. Bisher kannten wir uns nur aus dem Internet bzw. ich hatte sie auf der letzten FaRK zwar gesehen, sie damals aber noch nicht gekannt. Sie ist eine unheimlich sympathische Frau und ich werde immer noch grün vor Neid, wenn ich an ihren Präsentationstisch denke. So viele Bücher! Und es waren nicht einmal alle! Sie sieht es anders, trotzdem finde ich, dass sie enorm produktiv und auch erfolgreich als Autorin ist. Markus Heitkamp kam vorbei, sodass wir noch schnell Gelegenheit hatten, ihn zu begrüßen, bevor er mit dem Sohn ins Hotel ging, damit der kleine Mann schlafen konnte. Unser Weg führte uns anschließend zu seiner Frau Hanna Nolden. Sie hat sich so gefreut, dass wir da waren. Es war richtig schön. Ihr Tisch stand im selben Zelt mit dem Leseratten Verlag. So wurden wir auch von Tanja und Marc Hamacher herzlich begrüßt. Wir nutzten die Gelegenheit, um ein wenig über das Projekt „Hexenmeister Jakob Wolff“, neue Bücher des Verlags und auch Privates zu reden. Wir hatten uns noch gar nicht warmgequatscht, als ein Mitarbeiter der FaRK ins Zelt stürzte und uns informierte, dass alle Besucher zügig das Gelände verlassen müssten, weil ein Sturm herankäme. Ich dachte zuerst, dass das ein Witz wäre. Anderen ging es genauso. Marc fragte auch nach. Nein, es war kein Witz, und der Mann riet auch den Ausstellern, besser zu gehen. Uff, mir war doch mulmig bei dem Gedanken zumute. Wir verabschiedeten uns schnell und machten einen kurzen Abstecher beim Verlag Torsten Low, um wenigstens kurz Hallo zu sagen. Auch hier war die Freude groß, uns zu sehen. Sie hatten schon auf uns gewartet, weil es ja naheliegend ist, dass wir die heimischen Veranstaltungen besuchen. Trotzdem haben wir uns beeilt, der Aufforderung nachzukommen. Unterwegs hörten wir aus Lautsprechern die Ansage, dass man wegen einer Starkwetterlage das Gelände räumen müsse. Kaum saßen wir im Auto, fielen auch die ersten Tropfen herab.

Am nächsten Tag zeigte der Wetterbericht, dass ein Gewitter Losheim gestreift hatte. Es war vernünftig, die Besucher wegzuschicken. Wäre das Gewitter wirklich über dem Stausee heruntergekommen, wäre es gefährlich geworden. Nun, mir bescherte es einen weiteren Tag auf der Messe und mehr Zeit mit den Leuten, die ich so sehr schätze. So konnte ich auch kurz mit Lisa Dröttboom reden, bekam von einer weiteren Ausstellerin Tipps zum Aufnehmen von Streams sowie von Marc zum Halten von Lesungen. Wir haben uns die Lesungen von Hanna und Markus angeschaut und eine Runde über das Gelände gemacht. Dabei sind ein paar schöne Bilder von Menschen entstanden, die sich extra verkleidet hatten. Mein Favorit ist die Pilzfee, die dank das Wetters besonders unwirklich aussieht, aber auch Ursula, die Meerhexe, war verdammt gut gelungen. Natürlich konnte ich nicht an den Büchern vorbeigehen. Die Tasche war ganz schön schwer. Was muss Ann-Kathrin aber auch so viele tolle und zugleich dicke Bücher schreiben?! Vier davon mussten mit, ebenso ein Rollenspielregelwerk zu den Herbstlanden, was zum Glück nur ein dünnes Büchlein ist.

Es war ein tolles Wochenende und ich bin unheimlich froh, nach zwei Jahren wieder meine Leute gesehen zu haben. Es war verdammt einsam ohne euch!

Lösung zum Rätsel der Woche (KW 38/2022)

Die Lösung des gestrigen Worträtsels ist Adresse. Gerade denjenigen unter uns, die der englischen Sprache einigermaßen mächtig sind, könnte dieses Rätsel Schwierigkeiten bereitet haben. Dort heißt es addresse. In diesem Fall leitet sich das Wort allerdings mal wieder aus dem Französischen ab, wo es adresse geschrieben wird. Gibt es dafür eine Eselsbrücke? Vielleicht, dass es nichts mit adden zu tun hat? Oder sollte ich jetzt empfehlen, Französisch zu lernen? Aber dann wird es sicher nur noch verwirrender. Ich denke, das kann man sich auch so jetzt gut merken.

Rätsel der Woche (KW 38/2022)

Jeden Mittwoch stelle ich hier Wörter vor, die aufgrund ihrer Schreibweise schwer zu knackende Nüsse sind. Damit es nicht zu trocken ist, gestalte ich es wie ein Ratespiel. Spaß gehört beim Lernen dazu. Umso leichter lassen sich die Wörter merken. Wenn mir eine schöne Eselsbrücke einfällt, werde ich sie mit dir teilen.

Im Beitragsbild siehst du den Begriff, um den es geht. Welche Schreibweise ist korrekt? Rate mit und antworte hier. Die Lösung verrate ich morgen.

Schreibupdate – 19.09.2022

Letzte Woche konnte ich meinen Korrektoratsauftrag abschließen und sogar noch an einem Tag an Morpheus arbeiten. Nur 52 Minuten, aber die habe ich meiner Meinung nach gut genutzt. Es haben wieder ein paar Kapitel zwischen die bereits bestehenden im Plan geschafft. Geht ja auch gar nicht, dass die Königin der Unterhaltung nur zwei Auftritte in meinem Roman erhält. Nein, sie braucht schon ihren eigenen und vor allem angemessenen Handlungsstrang. Aktuell hat sie zwar nur einen weiteren Auftritt, aber ich bin auch lange noch nicht fertig mit ihr. Ich arbeite mich lediglich chronologisch durch meinen Plot, was bedeutet, dass auch andere Figuren mehr Raum im Roman erhalten. Trotzdem, auf meine Königin der Unterhaltung freue ich mich ganz besonders.

In meinem Stream habe ich außerdem eine neue Idee live zu plotten begonnen, um meinen Zuschauern zu zeigen, wie sowas aussehen und was dabei herauskommen kann. Es war verdammt schön, zu sehen, wie meine Zuschauer mit demselben Kurzpitch die unterschiedlichsten Ideen aufbauten. Die Einzigartigkeit der Menschen ist einfach zauberhaft und vor allem schützens- und unterstützenswert. Da ich viel dabei geredet habe, um meine Zuschauer mitzunehmen, rechne ich da nur mit einer effektiven Arbeitszeit von einer Stunde. Hey, da hüpft ein kleines Plotbunny herum. Es würgt mich noch nicht, weil es geschrieben werden will, aber ich finde es faszinierend und es füttert mich auch in süßen Häppchen mit weiteren Ideen. Ich werde es nicht aus den Augen lassen.

Natürlich hat sich an meinen Fortschrittswerten jetzt nicht so viel getan. Für den September liege ich bei 15,97 % und für das gesamte Jahr bei 53,06 %.

Lösung zum Rätsel der Woche (KW 37/2022)

Die Lösung des gestrigen Worträtsels ist Libyen. Bist du jetzt genauso erstaunt wie ich, als ich sah, dass diese Schreibweise korrekt ist? Definitiv, ich hätte es falsch geschrieben! Ich kann es mir nur so erklären, dass „Lübien“ leichter auszusprechen ist als „Libüen“. Mir will da allerdings auch keine gute Eselsbrücke einfallen. Allerdings ist die Schreib-Sprechweise so katastrophal, dass ich es mir wohl von jetzt an merken werde.

Rätsel der Woche (KW 37/2022)

Da habe ich doch glatt vergessen, gestern das Rätsel zu veröffentlichen! Das hole ich hiermit nach.

Jeden Mittwoch stelle ich hier Wörter vor, die aufgrund ihrer Schreibweise schwer zu knackende Nüsse sind. Damit es nicht zu trocken ist, gestalte ich es wie ein Ratespiel. Spaß gehört beim Lernen dazu. Umso leichter lassen sich die Wörter merken. Wenn mir eine schöne Eselsbrücke einfällt, werde ich sie mit dir teilen.

Im Beitragsbild siehst du den Begriff, um den es geht. Welche Schreibweise ist korrekt? Rate mit und antworte hier. Die Lösung verrate ich morgen.

Schreibupdate – 12.09.2022

Schon wieder ist eine Woche vorbei. Ich habe nicht so viel gearbeitet, wie ich es mir erhofft habe. Das liegt an einem neuen Auftrag, ist also entschuldigt. Aber immerhin, es waren fast vier Stunden, die ich in meine Projekte investieren konnte. Die verteilen sich auf zwei Projekte.

Mit zwei weiteren Stunden habe ich den Plot für einen neuen Teil der Reihe Hexenmeister Jakob Wolff abgeschlossen. Das Exposé dazu liegt jetzt meinem Verlag vor. Das bedeutet, dass ich auf Rückmeldung warten muss. Ich habe es nicht eilig, den Roman zu schreiben. Mein Jahresplan sieht es nicht vor, dass ich den Roman noch schreiben kann. Das muss aber nicht von Nachteil sein. So kann der Verlag in aller Ruhe planen. Ich höre jedenfalls immer öfter von anderen Autor*innen, dass ihr Roman beim Verlag erst für 2025 eingeplant ist. Ich hoffe, dass ich nicht ganz so lange warten muss, aber ich wäre froh, wenn ich mit dem Schreiben erst 2023 loslegen müsste.

Eine Stunde und dreiviertel habe ich am Plot meines NaNo-Projekts gearbeitet. Vielleicht erinnerst du dich noch an Morpheus, von dem ich letztes Jahr erzählt habe? Ich habe den Plot wieder aufgenommen und sichte aktuell die bestehenden Kapitel. Da muss ich noch einiges einfügen. Immerhin fürchte ich dieses Projekt nicht mehr so wie letztes Jahr. Damals dachte ich, dass der Plot zu kompliziert und zu groß für mich wäre. Nachdem ich Das Geheimnis der Schlüsselblume jedoch problemlos schreiben konnte, bin ich zuversichtlicher. Ich muss nur noch in das Projekt zurückfinden.

Der September liegt jetzt bei 12.76 %. Für das Jahr habe ich 52,77 % geschafft. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, allerdings hatte ich bei meinem Jahresplan nicht daran gedacht, dass ich mich selbstständig machen würde und ich deshalb auch weniger Zeit zum Schreiben hätte.