Verena Jung

Neues von Ghizmo und Gimms

Wir wollten, dass Ghizmo abends mit uns und Gimmsy nach oben geht. Es gehörte von Anfang an dazu, dass wir ihm eine gute Nacht wünschten und er sich auch zu uns ins Bett legte. Dass er das aktuell nicht möchte, teilweise auch, weil Gimmsy im Bett liegt und er ihr nicht genug vertraut, verstehen wir. Dafür stehen zwei Kratzbäume, ein Katzenkissen und sogar ein großer Karton im Zimmer, wo er sich zurückziehen und schlafen kann. Wir übten also mit ihm und Gimmsy. Ich gab ihm das Kommando, die Treppe hochzugehen, und ging mit ihm hinauf, um ihm zu zeigen, dass er sicher ist, auch wenn Gimmsy am Ende der Treppe sitzt. Dafür bekamen beide Leckerchen, die ich nur oben im Büro liegen habe. Auf die war Ghizmo richtig scharf, also lernte er ganz schnell, wieder mit uns nach oben zu gehen. Er macht zwar um Gimmsy einen Bogen, aber das ist ok. Mittlerweile sitzt Gimmsy schon vor der Bürotür, wenn wir oben ankommen, und Ghizmo einen halben Meter von ihr entfernt. Das hatte aber auch Konsequenzen. Nächste Woche erzähle ich dir, welche das waren.

Lösung zum Rätsel der Woche (KW 24/2024)

Die Lösung des gestrigen Worträtsels lautet „autorisieren“. Die Falschschreibung mit h stammt vermutlich aus dem Englischen, womit wir wieder bei dem Thema wären, dass es toll ist, Fremdsprachen zu beherrschen, die Fähigkeit uns aber auch verunsichern bzw. durcheinander bringen kann, was das Schreiben betrifft. Hier dürfen wir es uns wieder einmal ganz einfach machen. Es kommt nichts vor, das man nicht hört.

Rätsel der Woche (KW 24/2024)

Jeden Mittwoch stelle ich hier Wörter vor, die aufgrund ihrer Schreibweise schwer zu knackende Nüsse sind. Damit es nicht zu trocken ist, gestalte ich es wie ein Ratespiel. Spaß gehört beim Lernen dazu. Umso leichter lassen sich die Wörter merken. Wenn mir eine schöne Eselsbrücke einfällt, werde ich sie mit dir teilen.

Im Beitragsbild siehst du den Begriff, um den es geht. Welche Schreibweise ist korrekt? Rate mit und antworte hier. Die Lösung verrate ich morgen.

Leserückblick „Leroy Phoenix – Über Feuer und Seele“

Der zweite Teil aus der Leroy-Phoenix-Reihe von Karsten Zingsheim heißt „Leroy Phoenix – Über Feuer und Seele“. Es ist ein dickes Buch, weshalb ich länger zum Lesen gebraucht habe.

Darin wird Leroy wieder einmal in Ratsangelegenheiten verwickelt, weil er zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort war. Er wird vom Rat beschuldigt, einen Menschen getötet zu haben. Darauf steht der Tod. Natürlich wird ihm nicht geglaubt, dass der Mensch sich in eine insektenartige Kreatur verwandelte und ihn angegriffen hat. Als wäre das nicht genug, geraten sich die Vampire und Magier in die Haare und immer mehr dieser Kreaturen tauchen auf, während Leroy mit seinem ganz persönlichen Dämon kämpfen muss.

Neben den Figuren, die ich aus dem ersten Teil kenne, kommt Jessica dazu, deren Magie mit dem Tod verbunden ist. Das macht sie gleich zu einer zwielichtigen Person, zumal sie auch noch eine treue Anhängerin von Erebos ist. Sie kann sich Leroys „gutem Einfluss“ natürlich nicht entziehen und wird in allerlei Schwierigkeiten hineingezogen, von denen ihr Meister besser nichts wissen sollte. Überhaupt finde ich die Gruppendynamik toll.

Blöd nur, wenn die Gruppe sich aufteilt. Da passiert etwas Spannendes und es gibt einen Szenenwechsel. Menno! Aber dann geht es genauso spannend weiter. Es ist eine Hassliebe.

Schön finde ich, dass die Fehlerquote sich deutlich verringert hat. Überwiegend ist nur die falsche Zeichensetzung bei der wörtlichen Rede störend. Dafür muss man diese allerdings auch kennen. Ich denke, das wird nicht so negativ auffallen. Der Buchsatz ist weiterhin chaotisch, aber der ist auch nur der Übersichtlichkeit halber wichtig. Darauf kann man verzichten.

Wieder ein tolles Buch. Ich liebe es und freue mich darüber, dass ich noch für ein weiteres Buch in dem Universum bleiben kann.

Neues von Ghizmo und Gimms

Gimmsy hatte am Dienstag Geburtstag. Als mein Mann mich montags darauf hinwies, war ich begeistert und zählte auf, was Gimmsy dann alles essen darf. Die großen Augen hättest du sehen sollen. Sie hat natürlich zugehört, war zeitgleich voller Vorfreude und enttäuscht, weil sie bis zum nächsten Tag warten sollte. Es war nicht gut, dass sie mitgehört hatte. Am Dienstag nervte sie mich ab 11.30 Uhr, obwohl sie erst um 14 Uhr Futter bekommt. Aber auch danach war sie nicht zufrieden. Als mein Mann nach Hause kam, bekam Gimmsy dann etwas Trockenfutter. Sie läuft dem Zeug so gerne hinterher. Ghizmo bekam dieselbe Menge. Wie beim Geburtstagskuchen. Den teilt man in der Regel ja auch mit seinen Gästen. Später bekam jeder von ihnen ein paar Stückchen Wiener und nach dem abendlichen Training gab es für Gimmsy Thunfischpaste für Katzen. Sie liebt die Schleckis, während Ghizmo so tut, als wolle man ihn damit vergiften. Gimmsy konnte also selig die ganze Packung von 14 Gramm schlecken. Und wie sie die geschleckt hat! Sie war ganz aus dem Häuschen. So schnell konnte ich ihr gar nicht das Zeug rausdrücken, wie sie am anderen Ende schleckte. Aus Verzweiflung biss sie auch immer wieder in die Verpackung und oft genug leckte sie mir mit ihrer rauen Zunge über die Finger. Es war so süß und gleichzeitig so lustig! Ich habe mich königlich amüsiert und gelacht. Dabei würde Gimmsy sicher deutlich machen, dass das überhaupt nicht lustig war. Mal wieder bekam sie zu wenig und das dann auch noch viel zu langsam!

Lösung zum Rätsel der Woche (KW 23/2024)

Die Lösung des gestrigen Worträtsels lautet „Dilettant“. Ok, ein Dilettant ist eine Person, die von ihrer Arbeit keine Ahnung hat. Wir können also schon mal ausschließen, dass er etwas mit dem Dill zu tun hat, den wir in den Salat schneiden. Das doppelte l ist also schon mal vom Tisch. Aber wie merken wir uns stattdessen das doppelte t? Na ja, das Gefühl, dass da ein Buchstabe doppelt stehen muss, ist ja schon da. Da bleiben auch nicht mehr viele sinnvolle Buchstaben übrig. Und der Buchstabe ist dann auch meine Eselsbrücke. Ein Buchstabe kann auch als Letter bezeichnet werden. Es hat zwar nichts mit dem Dilettant zu tun, aber so kämen wir auf das doppelte t in der Mitte.

Rätsel der Woche (KW 23/2024)

Jeden Mittwoch stelle ich hier Wörter vor, die aufgrund ihrer Schreibweise schwer zu knackende Nüsse sind. Damit es nicht zu trocken ist, gestalte ich es wie ein Ratespiel. Spaß gehört beim Lernen dazu. Umso leichter lassen sich die Wörter merken. Wenn mir eine schöne Eselsbrücke einfällt, werde ich sie mit dir teilen.

Im Beitragsbild siehst du den Begriff, um den es geht. Welche Schreibweise ist korrekt? Rate mit und antworte hier. Die Lösung verrate ich morgen.

Wie war der Mai, Ziele im Juni

Der Mai war gespickt mit Feiertagen, sodass ich mich von meinem selbstgemachten Druck etwas erholen konnte. Der Druck war auch ausschlaggebend, dass ich mich dafür entschieden habe, mein Pseudonym Ina Faland nicht weiter fortzuführen. Ich werde bei Gelegenheit die erschienenen Teile vom Markt holen.

Die Rückmeldung meines Ausbilders auf die von mir lektorierte Kurzgeschichte war erstaunlich positiv. Ein paar Dinge habe ich aus Unwissenheit übersehen, aber deshalb lerne ich es.

Fürs Stipendiumsbüro von PAN hatte ich an den beiden letzten Tagen so viel zu tun, dass ich anschließend Kopfschmerzen hatte. Das ist ungewöhnlich. Deshalb hadere ich mit mir, ob ich nächstes Jahr wieder helfen will. Dabei hat es auch Spaß gemacht.

Das letzte Testleseprojekt habe ich abgegeben und hoffe, dass ich der Autorin mit meinen Kommentaren weiterhelfen konnte. Jetzt habe ich mehr Zeit für andere Dinge, um die bereits erhaltenen Korrektorate bald fertigzustellen. Obwohl ich noch Zeit habe, ist es besser, die Aufträge nicht erst auf den letzten Drücker zu erledigen.

Ich habe auch eine neue Version für ein Märchen geplottet. Diese hat gefallen! Ich kann also mit dem Schreiben loslegen. Dazu kann ich die bereits freigeschaufelte Zeit gut gebrauchen.

Ich hatte schon Ende April mit den Chillstreams angefangen, hatte das in der letzten Projektübersicht aber noch nicht erwähnt, weil ich sehen wollte, wie sich das entwickelt. Für mich sind sie deutlich entspannter, weil der Zeitdruck des Co-Workings fehlt. Aber auch meine Zuschauenden scheinen sich wohler zu fühlen. Sie können nebenbei mit mir malen oder Stardew Valley spielen, aber auch ganz entspannt mit mir quatschen, weil ich mir die Zeit für sie nehmen kann.

Ich habe wenige Pläne für den Juni, aber ich werde intensiv zu arbeiten haben.

Neues von Ghizmo und Gimms

Unglaublich! Erzählte ich letztes Mal nicht, dass Gimmsy so ziemlich alles frisst? Es gibt tatsächlich etwas, bei dem sie es wie Ghizmo hält. „Willst du mich vergiften?“ Erdbeeren! Sie mag keine Erdbeeren! Mein Mann wollte es nicht glauben, konnte es wohl vielmehr nicht, und gab ihr bei einer zweiten Gelegenheit noch einmal ein Stück Erdbeere. „Nein. Papa, einfach nur nein. Das ess ich nicht.“ Ich bin durchweg verblüfft und gleichzeitig froh. Meine geliebten Erdbeeren muss ich nicht teilen. Den Katzengöttern sei Dank!

Lösung zum Rätsel der Woche (KW 22/2024)

Die Lösung des gestrigen Worträtsels lautet „Siphon“. Als ich die Falschschreibung in meiner Liste von Worträtselkandidaten las, las ich es automatisch Süfon und fragte mich verwirrt, was ich mir denn da für ein Fremdwort rausgesucht habe. Irgendwie musste ich an ein Musikinstrument denken. Das zeigt mal wieder, was für ein Unterschied die richtige Schreibweise macht. Denn als ich den Link für weitere Informationen anklickte, war ich echt überrascht, dass es heute um den Siphon geht. Die Schwierigkeit ist also, dass es mit ph geschrieben wird. Es kommt kein y darin vor, was man ausnahmsweise auch mal hört.