Kategorie: Veröffentlichungen

The S-Files: Die Succubus Akten

Da hat Marie Graßhoff ein tolles Banner zum Cover erstellt. Das musste ich doch gleich einmal nutzen, um dir die frohe Neuigkeit mitzuteilen. Ich bin dabei! Meine Geschichte Für immer vereint hat es bei über 300 Einsendungen wieder in die Akten geschafft. Darüber freue ich mich besonders, weil ich mir dieses mal ein sehr ernstes Thema ausgesucht habe. Es geht um Mobbing am Arbeitsplatz und was das mit den Opfern macht. Sie werden als Verlierer abgestempelt und glauben es irgendwann selbst. Da fehlen die Kraft und die Überzeugung, dass man doch noch etwas aus seinem Leben machen kann.

Neugierig geworden? Wie es Mareike ergeht und wie Sukkuben und Inkuben in den anderen Teilnehmergeschichten thematisiert werden, wirst du voraussichtlich dieses Jahr noch erfahren – wenn Corona uns keinen Strich durch die Planung zieht.

Hexenmeister Jakob Wolff – Die Talente

Ich dachte mir, dass es interessant sein könnte, wenn ich ein paar Aspekte aus der Reihe Hexenmeister Jakob Wolff näher beleuchte – natürlich möglichst ohne zu spoilern. Den Anfang bilden die Talente, die Hexen und Hexer besitzen, und ich beginne mit einer der Hauptfiguren.

Jakob Wolff besitzt das Talent, bei Berührung zu erfahren, wie es einem Menschen geht. Bei einem Kranken weiß er sofort, was ihm fehlt. Das macht ihn zum perfekten Arzt. Dummerweise hat sich die Medizin erst in den letzten 100 Jahren wirklich ordentlich entwickelt. So kann man erst seit 1895 röntgen, was Jakob dank seines Talents nicht braucht. Penicillin und Antibiotika gibt es bei uns (In diversen Kulturen wurde Penicillin in Form von Schimmelpilzen in unterschiedlichen Epochen genutzt.) erst seit den 1940er Jahren, weswegen zuvor viele Krankheiten tödlich endeten. Blöd, wenn man im 15. Jahrhundert geboren wurde. Ich stelle es mir grausam vor, viele Jahrhunderte lang zwar zu wissen, wo das Problem liegt, aber trotzdem machtlos zu sein, weil die Medizin noch nicht so weit ist.

Es passiert in Samhains Schatten …

Gestern Abend kam wieder eine tolle Mail an. Die Herausgeberinnen der Ausschreibung In Samhains Schatten aus dem Arcanum Fantasy Verlag haben sich gemeldet. Sie haben es spannend gemacht. Statt mit „wir freuen uns“ oder „leider“ zu beginnen, haben sie alle Autoren mit einer einzigem Nachricht darüber informiert, ob ihre Geschichten genommen wurden oder nicht. Ich musste einen Einleitungsabsatz lesen und dann in einer Auflistung meinen Namen suchen, um zu erfahren, ob ich dabei bin. Zum Glück stand mein Name bereits als fünftes in der Liste.

Ich freue mich sehr über diese tolle Neuigkeit. Dieses Jahr läuft es richtig gut, wenn ich bedenke, dass ich bereits vier Zusagen erhalten habe. Es ist eine wundervolle Bestätigung, dass meine Bemühungen, das Handwerk zu lernen, nicht umsonst waren.

The D-Files: Die Drachen Akten

Einsendeschluss 31.12.2019. 787 Einsendungen. 140 Tage warten. Zwei Meldungen in der ganzen Zeit, die verkündeten, dass man sich zuerst auf 70 und dann auf 50 Geschichten geeinigt hätte, die in der engeren Auswahl stehen. Meine Autorenkollegen meldeten vereinzelt, eine Absage erhalten zu haben. Ich wartete immer noch. Täglich suchte ich nach neuen Infos auf den Verlagskanälen und aktualisierte regelmäßig mein Postfach, nur um meine Mails zu sichten und auch den Spam-Ordner zu kontrollieren. Ich kann die unterschwellige Aufregung, die in mir brodelte, nicht beschreiben. Ich weiß nur, dass ich nach der langen Zeit des Bangens und Hoffens eine Rückmeldung wollte. Notfalls eine Absage, wenn damit nur das Gefühlschaos endlich endete.

Gestern Abend kam die lang ersehnte Mail. „Liebe Verena, es freut mich“ konnte ich bereits in der Vorschau lesen. Was sollte das schon bedeuten? Aber ich beherrschte mich, unterdrückte das vorzeitige Freudentänzchen und las erst einmal die Mail. Ich habe es wirklich in die Anthologie geschafft. Gemeinsam mit dreiunddreißig weiteren Kollegen habe ich mich gegen diese Masse an Einsendungen durchsetzen können. Ein Ritterschlag seitens des Herausgebers, wenn ich bedenke, wie klein meine Chance war. Ein Wunder an sich, dass ich es zum dritten Mal in Folge in die Files geschafft habe. Ich freue mich unheimlich. Das Warten hat sich gelohnt.

„Wer Elfen vertraut, ist selbst schuld …“

Gestern Abend kam die Mail mit dem Ergebnis! Ich war von dem Wochenende auf der FaRK jedoch zu erschöpft, um es gleich mit dir zu teilen. Ich habe es tatsächlich zum dritten Mal in Folge in die Märchenanthologie geschafft! Es ist kaum zu glauben, welch ein Glück ich habe. Meine Geschichte wird im zweiten Band der irischen Märchen erscheinen. Ich freue mich so sehr, dass es erneut geklappt hat! 🙃

Vorbereitungen für die Leipziger Buchmesse

Bald ist es soweit! Ich weiß mittlerweile, dass ich an allen vier Tagen dort herumwuseln werde – sofern nichts Unerwartetes dazwischenkommt. Ich bin bereits in der finalen Planungsphase. Schwiegermama muss noch wegen den Tieren instruiert werden, damit ich beruhigt in dieses tolle, lange Wochenende starten kann. Sie wird nichts falsch machen, aber gerade bei Hamster und Chinchillas ist sie ängstlich, weil die flink entwischen könnten. Gedanklich gehe ich den Inhalt meines Koffers durch und der Haushalt wird im Ruckzuckschnappverfahren durchgeackert, damit trotz LBM nichts unnötig liegen bleibt.
Ich freue mich schon tierisch darauf, die bekannten Verleger und Autorenkollegen wiederzusehen und neue Verleger und Autorenkollegen kennenzulernen (natürlich auch ihr weibliches Pendant, nur bin ich zu faul, das immer explizit zu schreiben 😉 ).