Kategorie: Rezensionen

Leserückblick „Herbstlande – Verklingende Farben“

Es geht schon mit dem nächsten Leserückblick weiter. Aktuell lese ich schneller, als ich die Bücher hier vorstellen kann. 😅

Endlich kam ich zum zweiten Roman aus den Herbstlanden. Auf den habe ich mich schon lange gefreut. Ich glaube, ich habe ihn gekauft, ohne darauf zu achten, worum es darin ging. Für mich war der erste Teil einfach ein Garant dafür, dass das Autorenquartett sich auch für den zweiten Teil etwas Tolles ausgedacht hat. Dir will ich das natürlich nicht vorenthalten und dich zu einem blinden Kauf animieren.

Die Geschichte beginnt mit Ally, die einem kleinen Mädchen in einen See hinterherspringt, um es zu retten. Als sie das Ufer erreichen, befinden sie sich im November der Herbstlande. Der hat sich seit dem ersten Roman jedoch stark verändert, was die beiden nicht wissen können. Es kommt heraus, dass die gesamten Herbstlande verfallen, sodass Ally sich beeilen muss, um rechtzeitig nach Hause zu finden. Die kleine Maisie will dagegen die Herbstlande retten.

Ich bin immer wieder erstaunt, dass diese vier Autor:innen es schaffen, gemeinsam ein Buch zu schreiben, das wie aus einem Guss wirkt. Das Buch ist wieder in drei Teile aufgeteilt, die jeweils von einer Autorin oder dem Autorenduo geschrieben sind. Es steht dabei, welcher Teil von wem geschrieben ist. Trotzdem merkte ich keinen Unterschied. Entweder macht das Lektorat da eine super Arbeit oder die vier sind sowieso schon ein recht gut eingespieltes Team. Jedenfalls ist das auch ein wichtiger Umstand, damit man beim Lesen nicht irritiert wird. Das hat bestens funktioniert. Der Roman lässt sich flüssig lesen und regt wieder einmal die Fantasie an, weil ich mir die vielen Lebewesen der Herbstlande einfach gerne vorstelle.

Viele Lebewesen kannte ich aus der Anthologie. Sie haben es in den zweiten Teil der Herbstlande geschafft und ich habe mich gefreut, sie wiederzusehen. Dagegen war ich von Ally oft genervt. Sie ist furchtbar besitzergreifend gegenüber Maisie. Ich verstehe, wieso sie das tut. Sie sucht nach ihrer Daseinsberechtigung im Leben. Indem sie Maisie schützt, geht es ihr besser. Es ist auch vermutlich gewollt, dass man nach dem ersten Drittel des Buchs genervt aufstöhnt, wenn Ally das schon wieder tut. Ich habe jedenfalls früh gemerkt, dass Maisie davon erdrückt wird. Da Maisie eine Waise ist, begehrt sie jedoch nicht auf. Sie hat im Waisenhaus gelernt, dass es besser ist, sich anzupassen und nicht negativ aufzufallen – am besten sogar gar nicht aufzufallen. Das hat die Kleine wirklich gut drauf. In der Handlung konnte ich geradezu sehen, wie sie quasi mit ihrer Umgebung zu verschmelzen versuchte. Zum Glück treffen die beiden auf Freunde, die ihre Reise etwas erfreulicher machen.

Nach dem ersten Herbstlanderoman erscheint mir Verklingende Farben deutlich düsterer. Sobald es mal etwas fröhlicher zuging, entdeckten die Figuren neue Formen des Zerfalls der Herbstlande. Es ist eben ein langes Märchen für Erwachsene. Ich habe das Lesen nicht bereut und einige tolle Stunden mit der Geschichte verbracht.

Hexenmeister Jakob Wolff – Die Teufelshand – Rezensionen Teil 9

Nach längerer Rezensionspause komme ich zur neunten Rezension für mein Buch. Falls du noch unsicher bist, ob mein Buch deinen Geschmack trifft, helfen dir vielleicht diese Rezensionen bei der Entscheidung.

Maja83 hat sich bei ihrer Rezension kurz gefasst. Dennoch will ich sie dir nicht vorenthalten, damit du dir eine erste Meinung bilden kannst.

Die Hauptfigur der Reihe, der Hexer Jakob, muss erneut sein Leben verlängern und trifft bei der Suche nach einem passenden Kandidaten auf einen hochgestellten Patienten, der ihn vor moralische Bedenken stellt.

Jakobs Zwiespalt wird in der Geschichte spannend geschildert. Detailliert dargestellte Figuren und Szenarien ziehen den Leser gleich in ihren Bann und versetzen ihn mitten ins Geschehen.

Dieses gut recherchierte, flüssig zu lesende Abenteuer empfehle ich gerne weiter!

Ich hätte mir gewünscht, dass Maja83 näher darauf eingeht, was ihr an meinem Buch gefällt und was nicht. So bleibt sie eher vage. Trotzdem freue ich mich über das Lob. Ihr genügten meine Beschreibungen, um sich von ihnen in meine Geschichte ziehen zu lassen. Sie empfindet meine Recherchearbeit als gut und auch mein Schreibstil hat sie überzeugt. Das bedeutet mir viel.

Hexenmeister Jakob Wolff – Die Teufelshand – Rezensionen Teil 7

Weiter geht es mit der siebten Rezension für mein Buch. Falls du noch unsicher bist, ob mein Buch deinen Geschmack trifft, helfen dir vielleicht diese Rezensionen bei der Entscheidung.

Die heutige Rezension stammt von Marion_Schemel.

Vielen Dank für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars welches mich in meiner persönlichen Meinung nicht beeinflusst hat.

Als Einstieg finden wir einen Prolog welcher es auch Neueinsteigern in die Reihe einfach macht.

Das erste Kapitel erschien mir noch etwas holprig, danach ließ es sich aber flüssig lesen. Die Geschichte gefiel mir gut, die Charaktere glaubwürdig und waren für mich persönlich sehr gut vorstellbar beschrieben, die Handlungen nachvollziehbar. Der Aspekt der Moral ist in dieser Geschichte ein großer Faktor welcher auch die eigene Handlungsweise zur Überlegung bringt. Die Vermischung von Historie und Fantasy fand ich gelungen, über ein oder zwei Punkte könnte man eventuell diskutieren. Oder aber unter schriftstellerischer Freiheit verbuchen.

Persönlich hätte ich mir etwas mehr an Details von den Schauplätzen gewünscht, ist allerdings auch etwas schwierig bei der vorgegebenen Seitenzahl. Trotzdem hatte der Roman seinen eigenen Charme durch die interessanten Mitspieler und die Zeit. Auch für spannende Szenen war gesorgt und so hatte man eine gute Geschichte mit Lesespaßfaktor.

Ich freue mich unheimlich, dass jemand meinem Buch einen gewissen Charme zuspricht. Das klingt so, als hätte die Geschichte ihr Netz erfolgreich um die Leserin gewoben.

Die spannenden Szenen, die sie anspricht, waren meine Sorgenkinder. Ich wollte die Gefahr darstellen, aber wenn man selbst nie wirklich in einer gefahrenvollen Situation war, ist es schwierig, das Gefühl dafür zu vermitteln. Außerdem erfordert Spannung einen anderen Schreibstil. Er muss kurz und prägnant sein und den Leser mitreißen. Das kann schnell schiefgehen und lächerlich wirken, wenn man sich damit noch nicht so gut auskennt. Es hat funktioniert!

Beides sehe ich als Ritterschlag.

Hexenmeister Jakob Wolff – Die Teufelshand – Rezensionen Teil 6

Heute teile ich mit dir bereits die sechste Rezension, die ich für mein Buch erhalten habe. Falls du noch unsicher bist, ob mein Buch deinen Geschmack trifft, helfen dir vielleicht diese Rezensionen bei der Entscheidung.

Diese Rezension stammt von Frank1. Für ihn war mein Teil des Lebens vom Hexenmeister Jakob Wolff nicht das erste Buch der Reihe. Dadurch hat er Vergleichsmöglichkeiten, wodurch mir seine Meinung besonders viel bedeutet. Er schreibt:

Klappentext:

Wir schreiben den frühen Herbst des Jahres 1799. Das Ritual steht bald bevor und Jakob Wolff ver­schlägt es auf der Suche nach einem Opfer in den Süden Frank­reichs. Auf seiner Wander­schaft erfährt er von einem mysteri­ösen, schwer erkrankten Gefang­enen Napo­leons in der Zita­delle in Valence, der dort unter­gebracht ist. Der Arzt des Gefang­enen bittet Jakob um Hilfe bei der Behand­lung und Jakob, der einem Kollegen gerne helfen möchte, ahnt nicht, wem er bald gegen­über­stehen wird.

Rezension:

Frankreich zur Zeit Napoleons. Wieder neigt sich das Jahr dem Ende ent­gegen, und Jakob muss ein neues Opfer suchen, um sein unend­liches Leben zu erneuern. Dies­mal erprobt er einen selbst­erfun­denen Such­zauber, um einen Men­schen zu finden, der es ver­dient hat zu sterben. Als er in der Zita­delle von Valence ankommt, kann er es jedoch kaum glauben, zu wem ihn sein Zauber geführt hat. Kann, soll er diesen Men­schen wirklich opfern?

Eine Besonderheit der Fantasy-Reihe „Jakob Wolff“ liegt darin, dass die Bände nicht in chrono­logischer Reihen­folge erschei­nen. Han­delte der vorher­gehende Band („Düs­teres London“) aus der Tastatur von Regine D. Ritter im London der Jahres 1888, so führt dieser Band den Leser fast 1 Jahr­hundert weiter in die Ver­gangen­heit des Prota­gonisten zurück. Süd­frank­reich im Jahr 1799 ist dies­mal der Hand­lungs­ort. Das verrät dem kun­digen Leser natür­lich bereits, dass der Prota­gonist erfolg­reich sein muss, denn er muss ja seinen ‚Vertrag‘ mit dem Teufel in diesem und 88 weiteren Jahren erfolg­reich ‚ver­längert‘ haben, um das Jahr 1888 zu erleben.

Verena Jung stellt Jakob, den Protagonisten dieser Reihe, vor eine beson­dere mora­lische Heraus­forder­ung. Das vom Zauber auser­korene ‚Opfer‘ ist nämlich einer Persön­lichkeit, der Jakob eine gewisse Hoch­achtung ent­gegen­bringt, der er am liebsten helfen würde. Wie wird er sich ent­scheiden, denn es ließe sich bestimmt auch ein anderes Opfer finden? Jakob und seine Schick­sals­gefährtin Lilo sind in diesem Punkt unter­schied­licher Meinung.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte in interessanter Weise und ver­knüpft darin geschickt und glaub­würdig eine reale histo­risch Person. Beim histo­rischen Ambiente und den Umgangs­formen gestattet sie sich aller­dings auch Frei­heiten.

Fazit:

Eine weitere interessante Story aus dem langen Leben des Hexers Jakob Wolff.

Ich freue mich besonders über das Lob, dass ich die historische Person gut in meine Geschichte unterbringen konnte. Das war die größte Herausforderung beim Schreiben, weil ich nur Überlieferungen hatte, die diese Person auch nur grob beschrieben. Die waren natürlich über 200 Jahre alt und wir wissen alle, dass der Sieger die Geschichte schreibt. Ob eine Person nun gut oder böse war, lässt sich nach so langer Zeit nicht mehr mit Sicherheit herausfinden. Ich musste mich auf die Überlieferungen stützen, wobei die natürlich auch nicht ausreichten, um meiner Figur Leben einzuhauchen. Gut möglich, dass ich mich bei meinen Bemühungen doch etwas von der realen Person entfernte. Man bekommt eben keinen vollständigen Charakterbogen, wenn man über eine verstorbene Person recherchiert, um über sie zu schreiben. Aber es hat für Frank1 funktioniert. Darum ging es mir – dass die Leser nach der Lektüre das Gefühl haben, diese Person zu kennen.

Hexenmeister Jakob Wolff – Die Teufelshand – Rezensionen Teil 5

Es folgt der fünfte Teil der Artikelserie mit Rezensionen zu meinem ersten Buch. Falls du noch unsicher bist, ob mein Buch deinen Geschmack trifft, helfen dir vielleicht diese Rezensionen bei der Entscheidung.

Tagtraumtaenzerin hat es auch gut gefallen. Sie gab der Rezension vier von fünf Sternen mit.

„Die Teufelshand“ von Verena Jung reiht sich in die Abenteuerreihe von Jakob Wolff ein.

Dieses Mal begleiten wir Jakob dabei, weil er versucht den Fluch zu bekämpfen oder gar zu umgeben. Dass er dabei den Papst treffen wird, hat er zum Anfang des Abenteuers vermutlich nicht einmal erahnen können. Ob es ihm gelingt den Fluch zu brechen oder ob er sich ihm unterwerfen muss um zu überleben, werdet ihr erfahren, wenn ihr das Buch selber lest.

Meine Meinung:

Ich bin ein bisschen zwiegespalten wie ich dieses Buch einschätzen soll. Da ich die ganze Reihe nicht kenne, weiß ich nicht, ob die Autorin genau den Stil der Reihe trifft. Jedoch fällt auf, dass die Autorin viel Geschichte auf wenig Seiten erzählt hat, was eine Vorlage bildete.

Sehr gut fand ich, dass am Anfang ein „Was bisher geschah“ auftaucht, sodass man sich auch als Nichtkenner der Reihe gut in die Geschichte einfinden kann. Auch die kurzen Kapitel sind sehr freundlich für die arbeitende Bevölkerung.

Aufgrund der knappen Anzahl an Seiten werden einige Charaktere jedoch nicht sehr ausführlich vom Charakter vorgestellt. So ging Lilo meiner Meinung nach etwas unter. Die Autorin hat es jedoch geschafft mich mit ihrer Geschichte vom Papst Pius VI. vollkommen in den Bann zu ziehen.

Ich werde auf jeden Fall darüber nachdenken die ganze Reihe nochmal nachzulesen um noch besser in die Geschichte reinzukommen.

Wer sich gern eine ausführliche Beschreibung der Umgebung wünscht, wird diese in diesem Buch auch nicht erhalten. Dadurch glänzt es umso mehr durch viel Story auf wenig Seiten.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht auch immer wieder die Gewissensfrage, ob ein Opfer für ein weiteres Lebensjahr von Jakob gerechtfertigt ist und wie er dies mit seinem Gewissen vereinbaren kann.

Ein wenig unbefriedigend fand ich nur das Ende, da es doch sehr offen ist und sehr dazu verleitet sich auch das nächste Buch zu kaufen um die Geschichte von Jakob weiterhin zu verfolgen. Ich habe einfach noch so viele offene Fragen am Ende gehabt!

Ich liebe ja offene Enden. Sie verleiten dazu, sich sein Ende nach dem eigenen Geschmack zusammenzureimen. In diesem Fall war ich „gemein“. Ich kann der Geschichte natürlich kein echtes Ende verleihen, da sie zu einer Reihe gehört und das nächste Buch sie weitererzählen wird. Aber es gibt quasi ein zweites Ende, in dem die Schicksale von drei Nebenfiguren in den Fokus gerückt werden. Da Jakobs Geschichte in meinem Buch erst einmal zu Ende ist, kann ich aber nicht mit der Geschichte dieser Nebenfiguren weitermachen. Wer Michael Ende kennt, wird mit dem Satz „Aber das ist eine andere Geschichte und soll ein anderers Mal erzählt werden“ etwas anfangen können. Bei diesen Nebenfiguren darf man also seine eigene Fantasie spielen lassen. Hier finde ich es völlig legitim. Die wichtigsten Fragen sind beantwortet bzw. finden ihre Antwort in den folgenden Büchern. Andere Fragen dürfen ruhig offen bleiben. Immerhin geht das Leben über meine Geschichte hinaus weiter.

Mich reizte dieses doppelte Ende unheimlich und es fühlt sich richtig an. Die meisten Leser werden mich erst einmal hassen oder das Ende mit gemischten Gefühlen betrachten wie Tagtraumtaenzerin. So oder so bleibt die Geschichte im Gedächtnis. Das macht gute Geschichten doch aus, oder?

Hexenmeister Jakob Wolff – Die Teufelshand – Rezensionen Teil 4

Ich bin schon beim vierten Teil der Artikelserie mit Rezensionen zu meinem ersten Buch. Wie die Zeit vergeht und doch habe ich noch einige vor mir! Falls du noch unsicher bist, ob mein Buch deinen Geschmack trifft, helfen dir vielleicht diese Rezensionen bei der Entscheidung.

Diese Rezension stammt von M_L-Ange:

Hexenmeister Jakob Wolff ist in Frankreich unterwegs, und wieder einmal kommt die Zeit, dass er ein Leben nehmen muss, um sein eigenes zu verlängern. So sehr er das hasst, kann er doch nicht entkommen. Diesmal versucht er sich etwas aus der Verantwortung zu stehlen: Ein Findungszauber soll ihm jemanden weisen, der den Tod verdient hat. Ob das so ein guter Plan ist, wenn hinter der Magie der Teufel selber steckt?

Das Buch ist flüssig zu lesen und auch in der elektronischen Version sauber produziert. Schade, dass ein paar grammatische Ungereimtheiten den Eindruck der ersten paar Seiten stören – sie sind keineswegs charakteristisch für den Rest. Die Figur des Hexenmeisters überzeugt im Großen und Ganzen, und wenn er sich in einer Szene als Mediziner ungeschickt anstellt, ist das halt sein Pech. Ohnehin ist Jakob eigentlich eine tragische Figur: Er ist sich seiner eigenen Unzulänglichkeiten durchaus bewusst, kann aber nicht dagegen an. Dieser spannende Zug seiner Persönlichkeit zieht sich durch das ganze Buch und tröstet über ein paar wenig überzeugende Nebenfiguren hinweg. Die historischen Details gefallen zumeist. Allerdings wirkt dieses Frankreich für die Zeit allzu friedlich, und der reichlich verfügbare Kaffee irritiert mich ein wenig.

Jakobs Freundin Lilo kommt in diesem Band erst spät ins Spiel. Wäre dies ein Film, könnte man sagen, die anderen Nebenrollen – vor allem das spätere Opfer – spielen sie an die Wand, denn ihre Persönlichkeit kommt nur bruchstückhaft zur Geltung. Das Opfer ist dagegen die wohl überzeugendste Person im ganzen Buch. Hier spricht eine gründliche Recherche aus jedem Satz, und man könnte sagen, dass diese Person der heimliche Star des Buchs ist. In gewisser Weise ist das Opfer auch als einziger… OK, keine Spoiler.

Mir hat Jakobs Seelenkonflikt gut gefallen. Er muss sich gleich mehreren der schwersten Fragen stellen, die es gibt. Seinem Meister ist er nicht gewachsen, das haben schon ganz andere versucht, aber immerhin verbucht Jakob doch einen Erfolg. Und noch ist seine Geschichte ja nicht zu Ende erzählt.

Fazit: Das Buch wird desto besser, je länger es dauert. Für Freunde des Genres auf jeden Fall eine Empfehlung.

Ich freue mich unheimlich, dass ihn das Opfer der Geschichte so stark überzeugte. Da steckte wirklich viel Arbeit drin, zumal diese Person tatsächlich existierte und ich ihr einen glaubhaften Charakter geben wollte. Es ist schwer, Charakterzüge in überlieferten Texten zu finden. Die meisten konzentrieren sich auf die Taten. Aber ich fand ein wenig über diese Person heraus, was ich auch einfließen ließ. Dafür nahm ich es auch gerne in Kauf, dass Lilo in meinem Buch nur eine Nebenrolle spielt. Da Jakob und Lilo häufig getrennte Wege gehen, fand ich es passend. Aber wenn der Leser gerne mehr von ihr gelesen hätte, ist das natürlich ein Kompliment an ihre Figur.

Mit diesem Leser hat die Leserunde richtig Spaß gemacht. Er dachte viel über Details nach, reflektierte die Handlungen und Gedanken und erkannte dadurch die Konflikte der Figuren deutlicher als manch anderer Teilnehmer der Leserunde. Für mich bedeutet das, dass mein Buch einer genaueren Kontrolle standhält, aber auch für Leseratten funktioniert, die sich nicht zu viel mit dem Gelesenen beschäftigen, sondern es beim Konsum genießen wollen.

Hexenmeister Jakob Wolff – Die Teufelshand – Rezensionen Teil 3

Heute komme ich zum dritten Teil der Artikelserie mit Rezensionen zu meinem ersten Buch. Falls du noch unsicher bist, ob mein Buch deinen Geschmack trifft, helfen dir vielleicht diese Rezensionen bei der Entscheidung.

Hach ja, wer liest nicht gerne eine fünf Sterne Rezension für sein Buch? Ich bin stolz, dass mein Buch Gabriele Marina Jabs überzeugen konnte und ihr eine spannende Lesezeit bereitete.

Jakob Wolff ist ein Hexer und lebt zu der Zeit in der das Buch spielt bereits seit 300 Jahren – belegt mit einem Fluch, der ihn zwingt jährlich einem anderen Menschen das Leben zu nehmen.

Napoleon verfolgt seine Ziele mithilfe seiner Soldaten und die Menschen der Zeit stehen der Magie sehr kritisch gegenüber. Hexer agieren im Geheimen und erkennen sich gegenseitig, was mitunter zu Schwierigkeiten führt. Jakob wendet einen Zauber an, der ihn diesmal nicht zu einem Mörder führt, der den Tod verdient, sondern zu einem Menschen, der ihm ans Herz wächst.

Die Autorin hat die Zwiespälte, in die Jakob Wolff gerät sehr anschaulich dargestellt und die gesamten Hintergründe äußerst gründlich recherchiert. Im ganzen Buch merkt man, dass dieses Thema Verena Jung wirklich am Herzen liegt und sie alle handelnden Personen mit viel Liebe zum Detail beschreibt.

Der Leser denkt automatisch mit und sucht nach Lösungen für Jakobs Probleme. Das hat mir sehr gut gefallen.

Der Schreibstil ist flüssig – das Buch kann man kaum aus der Hand legen. Als Beobachter fühlt man sich in die Geschichte hineingezogen und ist doch froh, nicht selbst zu dieser Zeit gelebt zu haben und betroffen zu sein.

Ich empfehle dieses Buch mit 5 Sternen und werde sicher weitere Bücher dieser Serie lesen.

Es ist ein großes Lob für mich, wenn eine Leserin schreibt, dass sie mit der Hauptfigur nach Lösungen für dessen Problem gesucht hat. Das bedeutet, dass die Spannung der Geschichte für sie gepasst hat. Das bestätigt auch der Kommentar, dass sie das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Alles richtig gemacht. 🙂

Hexenmeister Jakob Wolff – Die Teufelshand – Rezensionen Teil 2

Es folgt auch schon der zweite Teil der Artikelserie mit Rezensionen zu meinem ersten Buch. Falls du noch unsicher bist, ob mein Buch deinen Geschmack trifft, helfen dir vielleicht diese Rezensionen bei der Entscheidung.

Meine zweite Rezension aus der Leserunde stammt von der Userin ValentinaKramer. Sie hat das Buch auch ziemlich schnell gelesen, was mich total gefreut hat. Vermutlich ist es normal, dass man als Autor unsicher ist, ob das Werk wirklich gut ist, selbst wenn ein Verlag dahintersteht, der es nicht drucken würde, wäre es schlecht. Durch die zweite Rezension, die ebenfalls positiv war, wurde mein Selbstvertrauen stärker. Um es vorweg zu nehmen: Nein, mein Selbstvertrauen ist noch weit von einem gesunden Maß entfernt. Das finde ich  jedoch nicht schlimm. In gewisser Weise ist es meine Form von Qualitätskontrolle, weil ich mir die größtmögliche Mühe gebe, statt darauf zu vertrauen, dass meine Geschichten schon gut sein werden.

Vorab muss ich sagen, dass das der erste Titel der Jakob Wolff Reihe war, der mir unter kam. Und ich werde mir die Reihe jetzt definitiv noch genauer anschauen!

Mich hat der Fantasy-Aspekt gelockt, weil ich sonst eher kein Fan von historischen Romanen bin. Letztere Langweilen mich meistens eher ein bisschen, weil die meisten, die ich in dem Bereich in der Hand hatte eher ein wenig steif sind. Umso überraschter war ich, dass der historisch wirkende Anteil zwar überwiegt, ich aber trotzdem schneller auf der letzten Seite ankam, als ich gedacht hätte. Da war es auch gar nicht schlimm, dass klassische Fantasyelemente eher in den Hintergrund treten.

Die Geschichte ließ sich locker und flüssig lesen. Der Stil der Autorin hat mir persönlich wirklich gut gefallen und passte zum Thema. Trotz, dass es sich nur um einen Kurzroman handelt, hatte ich das Gefühl, dass mir eine gesamte Welt eröffnet wird. Der Twist zum Schluss hat mir besonders gefallen!

Mit diesen schönen Worten sind vier von fünf Sternen vergeben worden! Vier Sterne!!! Wunderst du dich jetzt, dass ich mich über eine Rezension freue, die nicht die volle Sternenanzahl einbrachte? Vier Sterne sind super und ich weiß, dass ich mit mehr Erfahrung noch besser schreiben werde. In fünf Jahren würde dieses Buch trotz desselben roten Fadens anders aussehen – und vermutlich besser. Aber wenn ich so denke, veröffentliche ich nie etwas, weil ich alle fünf Jahre meine bestehenden Geschichten überarbeite und nie ein Ende finde, bis ich meinen letzten Atemzug getan habe. Das ist eine trostlose Vorstellung. Wer will schon ewig arbeiten, ohne die Früchte dafür jemals ernten zu können? Nein, ich muss meine Geschichten loslassen, wenn sie gut sind. Perfekt werden sie nie. Das ist schlicht unmöglich. Trotzdem werden viele Leser ihre Freude daran haben und das ist die Hauptsache.

Hexenmeister Jakob Wolff – Die Teufelshand – Rezensionen Teil 1

Für kurze Zeit wird es hier eine Artikelserie mit Rezensionen zu meinem ersten Buch geben. Nachdem meine Leserunde auf Lovelybooks beendet ist, habe ich so viel positive Rückmeldung bekommen, dass ich sie einfach unheimlich gerne teilen möchte. Falls du noch unsicher bist, ob mein Buch deinen Geschmack trifft, helfen dir vielleicht diese Rezensionen bei der Entscheidung.

Meine erste Rezension aus der Leserunde stammt vom User shilo. Er hat sich nicht mit Kommentaren in den einzelnen Kapitelthemen aufgehalten und das Buch ruckzuck durchgelesen. Ich war sehr erstaunt, als ich im Rezensionenthema las, dass er bereits durch ist und seine Rezension geschrieben hat. Da er die einzelnen Themen nicht beachtet hatte, hegte ich wenig Hoffnung auf eine gute Bewertung. Umso mehr habe ich mich über seine 5-Sterne-Rezension gefreut.

Als erstes möchte ich mich bei der Autorin Verena Jung für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares bedanken, welches jedoch meine unabhängige und ehrliche Meinung nicht beeinflusst hat.

Auf den Inhalt möchte ich hier nicht näher eingehen, denn dieser ist aus dem Klappentext ersichtlich. Meine Meinung:

Eigentlich lese ich Fantasy-Romane nicht oft. Doch das Cover des Buches hat mich total angesprochen und auch der Klappentext machte mich neugierig.
Verena Jung hat hier einen Kurzroman geschrieben, der sehr kurzweilig und spannend ist.
Die Protagonisten kommen äußerst sympathisch herüber und man kann sich in die Geschichte gut hineinversetzen. Auch, wenn man das erste Buch nicht kennt, hat man keine Probleme, denn die Vorgeschichte fließt schon anfangs in das Geschehen ein.
Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen.
Die Geschichte ist sehr gut recherchiert und die historischen Figuren, die es wirklich gab, passen ausgezeichnet in diese Story.
Ich vergebe 5 von 5 Sternen und eine ganz klare Kauf-und Leseempfehlung.

Wow! Du kannst dir sicher das Hochgefühl vorstellen, nachdem ich vom Schlimmsten ausgegangen bin. Ich ging sowieso mit gemischten Gefühlen in die Leserunde, da Regine D. Ritter mit ihrem Buch Düsteres London in dieser Reihe ein echtes Glanzstück veröffentlicht hatte. An ihr Buch komme ich nicht heran. Jedenfalls nicht, wenn man einen Krimi oder etwas mit ihrem Buch Vergleichbares erwartet. Meine Teufelshand ist einfach vollkommen anders, obwohl sie sich auch an einer wahren Geschichte orientiert.

Dank shilo und vielen anderen Teilnehmern weiß ich jetzt, dass ich mich mit meinem Buch nicht hinter Regine D. Ritter verstecken muss. Jede für sich schreibt solide Geschichten, die fesseln und begeistern können. Wie sehr das der Teufelshand gelungen ist, wirst du in den nächsten Teilen noch lesen können.