Verena Jung

Zitat der Woche (KW 28/2022)

Das Erarbeiten der Erkenntnis macht es so interessant, den Figuren eines Romans bei ihrer Entwicklung zu folgen. Es gibt keine Abkürzung, nur einen Schritt nach dem anderen, der gerne auch mal in eine Sackgasse oder die völlig falsche Richtung führen kann. Es ist eine besondere Kunst, diese Entwicklung als Schriftsteller*in so darzustellen, dass sie auch spannend ist.

Lösung zum Rätsel der Woche (KW 28/2022)

Die Lösung des gestrigen Worträtsels ist nichtsdestotrotz. Sieht merkwürdig aus, nicht wahr? So ein langes Wort, alles zusammen, obwohl jedes Wort für sich stehend Sinn ergibt und regelmäßig genutzt wird. Da ist es nur zu verständlich, wenn man in seiner Unsicherheit aus dem einen Wort drei macht. Für mich fällt dieses Wort in die Kategorie „muss man sich merken“, weil mir dazu keine Eselsbrücke einfallen will. Da ist es einfacher, ein Synonym zu nutzen. Trotzdem und trotz alledem wären Alternativen, die leichter fallen dürften.

Rätsel der Woche (KW 28/2022)

Jeden Mittwoch stelle ich hier Wörter vor, die aufgrund ihrer Schreibweise schwer zu knackende Nüsse sind. Damit es nicht zu trocken ist, gestalte ich es wie ein Ratespiel. Spaß gehört beim Lernen dazu. Umso leichter lassen sich die Wörter merken. Wenn mir eine schöne Eselsbrücke einfällt, werde ich sie mit dir teilen.

Im Beitragsbild siehst du den Begriff, um den es geht. Welche Schreibweise ist korrekt? Rate mit und antworte hier. Die Lösung verrate ich morgen.

Schreibupdate – 11.07.2022

Letzte Woche habe ich bis auf Mittwoch jeden Tag gearbeitet, weil ursprünglich geplant war, dass heute der Sommerurlaub beginnt. Ich wollte aber unbedingt vor Urlaubsbeginn meinen Drachenroman fertigstellen. Der Urlaub verschiebt sich somit um unbekannte Zeit, weil ich mit der Überarbeitung immer noch nicht durch bin. Gerade lese ich meinen Roman auf dem eReader, um durch die Überarbeitung fehlende oder übrig gebliebene Wörter zu finden. Dabei fielen mir auch schon an zwei Stellen Sätze auf, die von der Aussage her redundant waren. Der Wechsel auf ein anderes Lesemedium hat sich also gelohnt. Trotz der Wochenendschichten komme ich nur auf 11,5 Stunden Arbeitszeit und ich habe noch 50 % meines Romans vor mir. Da werde ich noch ein paar Stunden investieren müssen, zumal ich das bestehende Exposé noch überarbeiten will, damit ich anschließend meine Bewerbungen an die von mir bevorzugten Agenturen schicken will. Darauf freue ich mich schon so sehr!

Für den Juli komme ich auf 23,2 % meines Solls. Mit dem bevorstehenden Urlaub, wann auch immer ich in den verschwinde, wird es wohl auch nichts mit den 100 % für diesen Monat. Das Jahressoll liegt bei 49,1 %. Ich bin noch skeptisch, ob ich im Juli die 50 %-Marke knacke. Da kommt es stark darauf an, wie viel Zeit ich jetzt noch für die letzten Überarbeitungsschritte brauche. Meine Hoffnung liegt mittlerweile auch eher auf die kühleren Monate am Ende des Jahres. Da fällt mir das Arbeiten irgendwie leichter und im November möchte ich natürlich wieder am NaNo teilnehmen, der allein für das Soll von zwei Monaten steht. Wird schon klappen.

Zitat der Woche (KW 27/2022)

Menschen mit zerrissenen Herzen haben gelebt und geliebt. Sie wurden enttäuscht und verletzt, aber sie sind ihren Weg weiter gegangen. Sie sind liebenswert und aus ihnen erwachsen die besten Geschichten. Sie haben Gründe, wieso sie sich gegenüber anderen reserviert zeigen oder sonstige merkwürdige Verhalten im Umgang mit anderen zeigen. Mit ihnen können wir mitfiebern, weil wir uns selbst in ihnen erkennen.

Lösung zum Rätsel der Woche (KW 27/2022)

Die Lösung des gestrigen Worträtsels ist Telefon. Für mich ist es ein leichtes Wort, weil ich zur rechten Zeit in der Grundschule war – als die Rechtschreibreform manches erleichterte und einiges erschwerte. Ich finde es gut, dass es mit f geschrieben wird. Es fühlt sich für mich logisch an. Trotzdem gibt es noch viele, die das Wort mit ph schreiben. Es ist mittlerweile falsch, aber bis 1996 war es korrekt. Wer vorher von den Lehrern diese schwierige Schreibweise eingetrichtert bekam, muss sich also nicht schämen. Ihr habt einfach den Wechsel verpasst. Es ist nicht eure Schuld.

Rätsel der Woche (KW 27/2022)

Jeden Mittwoch stelle ich hier Wörter vor, die aufgrund ihrer Schreibweise schwer zu knackende Nüsse sind. Damit es nicht zu trocken ist, gestalte ich es wie ein Ratespiel. Spaß gehört beim Lernen dazu. Umso leichter lassen sich die Wörter merken. Wenn mir eine schöne Eselsbrücke einfällt, werde ich sie mit dir teilen.

Im Beitragsbild siehst du den Begriff, um den es geht. Welche Schreibweise ist korrekt? Rate mit und antworte hier. Die Lösung verrate ich morgen.

Schreibupdate – 04.07.2022

In der vergangenen Woche habe ich fast drei Stunden überarbeitet. Das ist wirklich nicht viel. Aber es war klar, dass die Selbstständigkeit mich Zeit kosten wird. Trotzdem sind es bereits 160 überarbeitete Normseiten von nur noch 350. Innerhalb meiner Möglichkeiten komme ich gut voran und ich denke, dass es auch wieder ruhigere Zeiten geben wird.

Den Juni schließe ich mit 37,6 % ab. Es hat nicht mehr für mein Halbjahresziel von 50 % gereicht. Ich bin dennoch optimistisch. Es wird sich noch alles einspielen.

Zitat der Woche (KW 26/2022)

Es ist einer der üblichen Fehler, den Figuren begehen, wenn sie eine Lösung für ein Problem suchen. Einfach soll es sein. Es ist vergleichbar mit einem Riss in der Wand, der durch ein fehlerhaftes Fundament entstanden ist. Das Haus arbeitet. Es leidet stärker unter den Vibrationen durch den Straßenverkehr. Man kann den Riss mit Tapete überdecken, aber er bleibt und wird weiter aufreißen. Die Tapete wird irgendwann unter der Gewalt der auseinanderdriftenden Wandteile nachgeben. Mit der Zeit wird der Schaden so groß werden, dass das Haus zusammenbricht. Wir fiebern mit den Figuren mit, weil wir uns denken können, dass die einfache Lösung nicht von Dauer ist. Der trügerische Frieden erzeugt Spannung, sodass wir schnell weiterlesen, um zu sehen, wie sich die Situation verschlimmert und wie die endgültige Lösung aussehen wird.

Lösung zum Rätsel der Woche (KW 26/2022)

Die Lösung des gestrigen Worträtsels ist Biskuit. Hast du es gewusst oder konntest du es nicht abwarten und hast den Duden befragt? Für mich ist es ein schwieriges Wort, weil ich als Saarländerin auch das französische biscuit kenne. Für mich ist es ganz natürlich, es mit c zu schreiben. Es ist nichts dabei, solange ich bei bestimmten Wörtern noch einmal nachschaue. Ich muss kein wandelndes Wörterbuch sein. Bisquit ist ebenfalls falsch, aber es ist ein Fehler, der häufig gemacht wird. Ich merke mir, dass der Kuchen nichts mit quitt sein zu tun hat.