Donnerstag, Dezember 09, 2021
Veranstaltungen

FeenCon 2019

Ich bin wieder Zuhause, also, schon seit gestern Abend, aber ein Con-Bericht braucht einfach seine Zeit. ­čśů Ich erspare dir die Details einer dreist├╝ndigen Fahrt und springe gleich auf den Samstagmorgen.

Wie immer hatte ich bereits im Vorlauf die Programmpunkte herausgefiltert, die mich interessieren, und ausgedruckt. Ich f├╝hlte mich gut vorbereitet, aber nat├╝rlich kam es anders als erwartet. So sind Messen anscheinend. Oder zumindest bei mir. Jedenfalls stellte sich vor Ort heraus, dass die Raumangaben der einzelnen Programmpunkte nicht korrekt war. Das war nicht weiter schlimm, da das offizielle Programmheft dort kostenlos auslag. Ich korrigierte meine Liste kurzerhand und besuchte zun├Ąchst den Verlag Torsten Low und den Leseratten Verlag.

Ich habe mich so gut unterhalten, dass ich die ersten beiden Lesungen kurzerhand schw├Ąnzte und erst zur dritten geplanten Lesung um 13.00 Uhr von Claudia Romes aus ihrem Roman „Dana Mallory und das Haus der lebenden Schatten“ ging. Was ich h├Ârte, hat mir gefallen. Ich werde mir das Buch merken und es bei Gelegenheit kaufen. Wenn wieder Platz auf meinem SUB ist oder vielmehr, wenn er nicht mehr droht, mich zu erschlagen. ­čśů

Anschlie├čend besuchte ich die Lesung „German Kaiju“. Ein echter Kaiju unterst├╝tzte den Verleger Marc Hamacher tatkr├Ąftig dabei. Leider war das Freudent├Ąnzchen, offiziell vor Publikum auftreten zu d├╝rfen, zu hektisch. Sonst h├Ątte ich scharfe Beweisbilder vorgelegt. ­čśü

Simona Turini las als erste aus ihrer Geschichte vor.

 

 

 

Wolfgang Schroeder und Thomas Williams folgten.

Es war eine gelungene Lesung, obwohl ich das Buch bereits gelesen hatte. Es ist einfach etwas anderes, zu h├Âren, wie die Autoren beim Lesen ihrer Geschichten die Worte betonen.

Die anschlie├čende Pause nutzte ich zum Quatschen mit den Ausstellern. Dabei habe ich viele nette Menschen kennengelernt, mit denen ich mich noch vernetzen und ├╝ber die ich mich weiter informieren will. Es gibt so viele gute Autoren, die schlichtweg in der Masse untergehen!

Nun, ich war so von meinen Gespr├Ąchspartnern begeistert, dass ich die Lesung von Wolfgang Hohlbein verpasste. Auf der einen Seite ist das schade. Immerhin rede ich hier von DEM Wolfgang Hohlbein. Auf der anderen h├Ątte ich sonst viele Leute und ihre Geschichten nicht gesehen.

Stattdessen h├Ârte ich mir die Lesung von Fabienne Siegmund an, die gleich mehrere ihrer Geschichten vorstellte. Ich habe bereits in meinen Leser├╝ckblicken von ihren Geschichten geschw├Ąrmt, aber jetzt sp├╝re ich doch das Verlangen, mich mehr mit ihr zu besch├Ąftigen, da sie in ihrer Lesung berichtete, dass sie nicht nur im Verlag Torsten Low ver├Âffentlicht hat. Ich muss mir unbedingt die anderen Geschichten von ihr ansehen und vermutlich auch kaufen. ­čĄę

Danach besuchte ich die Lesung „Geschichten aus den Herbstlanden.“

Auch hier kenne ich das Buch bereits, aber allein wegen Markus Heitkamps Geschichte musste ich einfach hingehen. Seine Figur „leidet“ unter Tourette und unterdr├╝ckt die fantasievollen Schimpfworte, indem sie wahllos Zahlen hinausschreit. Markus Heitkamp hat das so herrlich gelesen, dass ich meine wahre Freude daran hatte.

Der kr├Ânende Abschluss dieses ereignisreichen Samstags bildete die Lesung von Torsten Low.

Neben „Infiltriert“ von Vinzent Voss, in dem eine d├╝stere, spannende Stimmung herrscht, las er auch seine Badewannengeschichte „Der Feind auf meiner Couch“ vor, mit der er viele herzliche Lacher erntete. Ich w├Ąre zu gerne geblieben, um mir am sp├Ąteren Abend noch die Lesung aus der Anthologie „Feen- und Con-Geschichten“ anzuh├Âren, in der er ebenfalls mit einer Kurzgeschichte vertreten ist, aber ich war furchtbar m├╝de. Allerdings habe ich mir ein Exemplar dieser auf 600 St├╝ck limitierten Anthologie gesichert, sodass ich seine Geschichte selbst lesen kann. Da freue ich mich schon sehr auf viele tolle Kurzgeschichten.

Der Sonntag begann mit einer Begr├╝├čungsrunde an den Verlagsst├Ąnden. Ich lie├č mir Zeit, da ich erst um 12.00 Uhr die Lesung vom Leseratten Verlag sehen wollte. Der Zufall wollte jedoch, dass ich ├╝ber den Vortrag ├╝ber storylike stolperte. Das ist eine Art Onlinecommunity, auf der Autoren an ihren gemeinsamen Projekten arbeiten k├Ânnen. Sie eignet sich auch gut zum Erstellen von Rollenspielen, aber ich war sogleich begeistert, da sich diese Community f├╝r die Zusammenarbeit mit einer weiteren Autorin an einem gemeinsamen Projekt zu eignen scheint. Es k├Ânnte uns die Arbeit deutlich erleichtern, wenn wir nicht am Telefon brainstormen und planen und via Forum oder Mail unsere Ergebnisse zuschicken m├╝ssen. Das werde ich mir auf jeden Fall noch genauer ansehen. Ich LIEBE neue Spielzeuge! ­čśŹ

Die Lesung des Leseratten Verlags fing mit einem T├Ąnzchen vom Verleger an. Sehenswert, aber leider nur fotografiert! Da musst du deine Fantasie spielen lassen. ­čśä

„Der Weltenbefreier“, der vierte Teil einer Reihe von Tanja Kummer, stand bereits auf meiner Wunschliste. Ebenso die Anthologie „Vikings of the Galaxy“, bei der ich riesigen Spa├č hatte, weil ich die Andeutungen in der Kurzgeschichte von Tanja Kummer und Marc Hamacher zu verstehen glaube. ­čśë

 

 

 

 

Die neueste Geschichte um die Crew der Feuersturm wurde w├╝rdig von ihrem Erfinder vorgelesen. Ich h├Ątte eigentlich eine Aufnahme davon machen m├╝ssen, weil Thomas Heidemann das K├╝ken der Crew so herrlich piepsig vorgetragen hat. Genial! ­čśé

Ich landete anschlie├čend wieder beim Leseratten Verlag. Ich war neugierig, wer beim Gewinnspiel das Pl├╝schtier Plitsch-Platsch (eine kleine Version eines Kaijus aus der Anthologie „German Kaiju“), ein fast komplett signiertes „German Kaiju“ (nur eine Unterschrift fehlte, weil der Autor nicht hatte kommen k├Ânnen) und ein Poster mit allen Kaijus aus dem Buch gewinnen w├╝rde. Es war echt spannend und ich habe mich f├╝r den jungen Mann wirklich gefreut, der als Gewinner herausging.

Das war mein letzter Programmpunkt und ich musste mich von den lieben Leuten verabschieden. Es hat Spa├č gemacht und ich bin mit einer tollen Ausbeute gefahren:

Die Con-Tasche und ihr Inhalt – das muss ich mir alles noch genauer anschauen! ­čś▒

Diese vielen Prospekte, Flyer, Lesezeichen und Visitenkarten habe ich bei meinen Streifz├╝gen gesammelt. Auch die muss ich noch sichten und die versprochenen Freundschaftsanfragen auf Facebook verschicken. ­čś»

Und zu guter letzt die B├╝cher, die ich erstanden habe. Dieses Mal komplett vom Leseratten Verlag. Die haben aber auch echt gute B├╝cher. Ich wei├č gerade nur echt nicht, wo ich die noch hinstellen soll, bis ich soweit bin, sie zu lesen. ­čśů

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