Mittwoch, Dezember 01, 2021
Bücher

Leserückblick „Liebesnacht mit einem Mörder“

Schon wieder ein Leserückblick – man erkennt sofort, worauf sich meine aktuelle Freizeitbeschäftigung konzentriert.

Liebesnacht mit einem Mörder ist der siebte Teil der Lieutenant Eve Dallas Krimireihe. Ich hatte dieses Buch gemeinsam mit einem weiteren Teil geschenkt bekommen und habe es eher aus Neugier gelesen, weil ich weiß, dass Nora Roberts eine erfolgreiche Schriftstellerin ist. Ich lese zwar ganz gerne mal einen Krimi, aber für eine Reihe mit über vierzig Bänden wollte ich mich nicht wirklich einlassen.

In diesem Roman geht es um Lieutenant Eve Dallas, die vor einer Mordserie steht – ausgerechnet kurz vor Weihnachten! Der Mörder nimmt ein Weihnachtslied als Vorbild und dekoriert seine Opfer mit Schmuckstücken, die dem Weihnachtslied nachempfunden sind. Schon bald ist Eve sich sicher, dass der Mörder mit einer bekannten Partnervermittlung zusammenarbeiten muss, um an seine Opfer zu gelangen.

Der Schreibstil ist fesselnd. Er passt gut zu einem Krimi, wobei sich zwischendurch merkwürdige Phrasen finden. Ich weiß nicht, ob das an der Übersetzung oder dem amerikanischen Schreibstil liegt. Wirklich gestört hat es mich nicht, weil der Roman einfach viel zu spannend war.

Die Figuren haben ihr eigenes Leben, das sich auch auf ihre Arbeit und eben die Handlung auswirken. Ich hatte nicht das Gefühl, nur über Statisten zu lesen, sobald es sich mal nicht um die Hauptfiguren drehte. Ich konnte die Probleme sehr gut nachvollziehen und mit den Figuren mitfühlen.

Ich war von der Handlung fasziniert. Die Autorin hat mich wunderbar abgeholt und in ihre Welt gebracht. Witzig ist, dass dort noch mit Disketten gearbeitet wird, obwohl die Romane erst in mindestens zwanzig Jahren spielen. Daran erkennt man, dass die Romane schon recht alt sind. Trotzdem konnte ich mir gut eine Zukunft vorstellen, in der es weiterentwickelte Disketten gibt, also welche, die nicht nur 3,5 MB fassen (Das war doch so, oder? Es ist so lange her.). Ich fand es witzig, zu sehen, wie die Autorin unsere Zukunft sah – immerhin zum Erstellungszeitpunkt etwa fünfzig bis sechzig Jahre später. Teilweise hat sie den Nagel auf den Kopf getroffen. Nach der Lektüre dieses Romans habe ich mir ernsthaft überlegt, die übrigen Bücher zu besorgen. … Tja, das wird ein teurer Spaß, wenn ich das wirklich mache. Ich fand den Roman echt klasse.

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