Dienstag, Dezember 07, 2021
Bücher

Leseückblick „Sturm der Verbannten“

Dieses Buch ist ein besonderes Buch. Der Verlag vertreibt es eigentlich als Taschenbuch. Ich habe mir jedoch eine der auf fünfzig Stück limitierten Hardcover geleistet. Es sieht nicht nur schick aus, sondern liegt auch gut in der Hand.

Egal ob Taschenbuch oder Hardcover, es geht darin um das mörderische Volk der Cric, das einst von den übrigen Völkern und Göttern verbannt wurde. Doch der Bann, der sie in der Verbannung hielt, ist gebrochen, und sie gehen wieder auf die Jagd.

Noch bevor man das Buch aufschlägt, fällt auf, dass es anders ist. Der Seitenschnitt wirkt grau. Öffnet man das Buch, sieht man direkt, woher der graue Seitenschnitt stammt. Alle Seiten besitzen einen schwarzen Rahmen. Wenn man dann durch die Seiten blättert, stößt man auf einzelne Porträts der Figuren, die aus der Feder der Autorin stammen. Das wertet das Buch für mich auf. Ich mag einfach Bilder in Büchern.

Die Geschichte selbst ist spannend erzählt und birgt Überraschungen. Es fiel mir leicht, in die Handlung einzutauchen. Mein einziges Problem war, dass relativ viele Figuren darin vorkommen. Das ist jedoch kein Fehler der Autorin, sondern liegt rein daran, dass ich mit so vielen Figuren etwas überfordert bin. Andere haben damit keine Schwierigkeiten. Eine kurze Übersicht der Figuren am Anfang oder Ende des Buches wäre für mich vielleicht hilfreich gewesen, war aber eigentlich nicht notwendig. Prinzipiell erinnerte ich mich aufgrund der Handlung recht schnell daran, welche Figur sich hinter dem jeweiligen Namen verbirgt. Beim Herr der Ringe hatte ich definitiv größere Probleme.

Da die Figuren verschiedenen Völkern angehören, besitzen sie unterschiedliche Talente und auch Ansichten. Das sorgt teilweise für Spannung zwischen den Figuren und es machte mir Spaß, zu beobachten, wie sie damit umgehen. Zu genau darf ich auf sie nicht eingehen, weil ich sonst Teile der Geschichte verraten würde. Ich mochte allerdings die Adler, die groß genug sind, dass man auf ihnen fliegen kann. Auch der Sohn des Windes ist eine meiner Lieblingsfiguren.

Mir bescherte dieses Buch einige unterhaltsame Stunden voller Staunen über diese fremde Welt. Das Worldbuilding ist es wert, besucht zu werden.

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