Schreibupdate – 31.01.2022

Es ist schon wieder Montag und zugleich der letzte Tag des Januars. Die Zeit ist unheimlich schnell vergangen. Ich hoffe, dass sie genauso nett zu dir war wie zu mir. Ich kann jedenfalls nicht klagen.

In der vergangenen Woche habe ich 6.303 Wörter für mein NaNo-Projekt geschrieben. Es ist jetzt 76.374 Wörter lang, umfasst 261 Normseiten und ich stehe bei Kapitel 48 von 81. Wohlgemerkt, die Kapitel sind meistens recht kurz, im Schnitt fünf Seiten. Ich versuche, mich in meine zukünftigen Leser zu versetzen. Ich fände es an ihrer Stelle schön, auch mal nur zehn Minuten für ein Kapitel zu benötigen. Umso schneller lässt sich das Buch lesen, wenn ich es eines Tages veröffentliche. So stelle ich es mir jedenfalls vor.

Außerdem habe ich fast fünfeinhalb Stunden an meinem Drachenroman überarbeitet und dabei hart am ersten Kapitel gekürzt. Es war einfach zu lang. Auch wenn es manchen vielleicht interessiert hätte, wie wichtig Ackerbau für das Volk ist, um den Winter zu überstehen, will ich den überwiegenden Teil meiner Leser damit nicht unnötig langweilen. Ich versuche also, das Kapitel so zu überarbeiten, dass ich schneller zum Punkt komme. Dafür versuche ich das Tempo anzuziehen. Es ist mir insofern gelungen, dass das erste Kapitel nur noch 39 Normseiten von ursprünglich 53 lang ist. Daran kannst du erkennen, wie viel wir Autoren über unsere Figuren und Welten wissen, das es nie bis in die Geschichten hineinfindet. Aber wir brauchen dieses Wissen, um uns nicht zwischen den Rippen eines unvollständigen Körpers zu verstecken.

Ich habe es tatsächlich geschafft, im Januar 25.000 Wörter zu schreiben. Aktuell 25.201 Wörter, um genau zu sein. Das habe ich am Anfang des Monats für annähernd unmöglich gehalten, obwohl ich doch weiß, dass ich im November sogar 50.000 Wörter geschrieben hatte. Aber das ist ein Monat im Ausnahmezustand, den ich nicht das ganze Jahr durchhalten kann. Deshalb war ich doch unsicher. Umso mehr freue ich mich, dass ich dieses Traumziel erreichen konnte. Nebenher habe ich fast zwölf Stunden überarbeitet. Da fehlen mir noch acht Stunden zu meinem Ziel. Die werde ich nicht mehr schaffen, aber es ist in Ordnung. Meine Traumziele sind wirklich sehr ambitioniert und ich muss mich erst noch in dieses Arbeitspensum reinfinden. Dafür habe ich mein realistisch formuliertes Ziel bereits jetzt mit 131 % deutlich überflügelt. Es ist so genial, in mein Produktivitätsexcel zu schauen und diese Zahl dort stehen zu sehen! Und nur zwei Zeilen darunter grinst mich eine 10,96 % für das Jahresziel an. Ich hoffe, dass ich weiter so gut vorankomme. Dann kann dieses Jahr nur genial sein. Aber ich hatte mir ja auch vorgenommen, dass dieses Jahr MEIN Jahr wird.

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