Kategorie: Allgemein

Zitat der Woche (KW 35/2021)

Ich habe schon lange kein Zitat mehr mit dir geteilt. Dieses hier hat mir gut gefallen. Ich kann es nämlich gut auf das Schreiben von Geschichten übertragen.

Wenn ich als Autorin die Menschen ignoriere, die ich mit meinen Geschichten eigentlich erreichen will, werden sie meine Bücher nicht kaufen oder den Text darin nicht verstehen können. Es ist nicht einfach, die richtigen Worte zu finden, damit wenigstens die Mehrheit sie versteht. Die Leute denken immer, dass man als Autor ein Wortkünstler wäre, der mit den Worten die Menschen beeinflussen könne. Das ist das Ziel des Autoren, denn eine Geschichte funktioniert nur, wenn man als Leser von ihr eingesogen wird. Aber so einfach ist das gar nicht. Es erfordert viel Arbeit, bis ein einzelner Satz funktioniert. Das geht nicht mit einem Fingerschnippen. Selbst mit viel Übung verkürzt man bestenfalls die Arbeitszeit für das Herumgefeile an den Worten. Ab und zu gelingt ein Satz auch auf Anhieb. Davon bin ich aber noch Ewigkeiten entfernt.

Als Leserin muss ich mich auf das, was ein Autor geschrieben hat, einlassen wollen. Ich muss ihm einen Vertrauensvorschuss geben. Sonst ist es unmöglich, in seine Welt einzutauchen, egal wie gut er sie aufgebaut hat.

So oder so, muss ich offen für mein Gegenüber sein. Sonst kann ich ihn nicht erreichen und er mich umgekehrt ebenfalls nicht. Auch Bücher sind eben nur eine Form eines Gesprächs, obwohl man als Leser nicht redet und die Worte stumm auf den Seiten stehen.

Der Sommerurlaub hat ein Ende

Der Urlaub ist vorbei und ich fühle mich zwiegespalten.

Einerseits war er total genial und ich würde ihn gerne verlängern. Ich habe die drei begonnenen Bücher, von denen ich erzählte, beendet und sogar noch eine Novelle lesen können. Da kommen einige Leserückblicke in nächster Zeit auf dich zu. Ansonsten konnte ich mal ausgiebig am Handy und mit meinem Nintendo 3DS XL spielen. Das musste einfach sein. Gemeinsam mit meinem Mann habe ich ein paar Möbel verrückt und Schubladen ausgemistet, sodass ein Schränkchen wegkonnte. Es war ein richtig gechillter und trotzdem abwechslungsreicher Urlaub, wie ich ihn schon lange nicht mehr hatte.

Andererseits bin ich jetzt voller Tatendrang. Während des Urlaubs trudelten schon die Druckfahnen herein, die ich zeitnah prüfen musste. So ganz ohne Arbeit konnte ich die zwei Wochen also nicht verbringen, weil der Verlag auf meine Antwort wartete. Die endgültige Druckfahne kam letzten Donnerstag. Da hatte ich leider wegen des Hochwassers kein Internet. Im Saarland blieben wir zwar vom Wetter verschont, aber ein Rechenzentrum der Telekom, an dem wir hängen, stand vollkommen unter Wasser, sodass nichts mehr ging. Daran werde ich mich heute noch setzen, damit der Verlag loslegen kann. Die übrigen Projekte warten ebenfalls auf mich und ich habe richtig Lust, an ihnen zu arbeiten.

Genau so sollte man sich doch fühlen, wenn man einen schönen Urlaub hatte, nicht wahr?

Sommerurlaub!!!

Ich freue mich so! Heute läute ich meinen Sommerurlaub ein, indem ich noch einmal an meinen Projekten arbeite. Anschließend werde ich zwei Wochen Urlaub genießen.

Viel steht dank Corona nicht auf dem Plan. Ausschlafen. Mehr mit Gemüse kochen, weil das neben der Arbeit gerne mal vom Tisch fällt, obwohl ich gerne z. B. Gemüseaufläufe esse. Viel lesen. Ich habe einen Roman vor Wochen angefangen und komme nicht weiter. Parallel dazu lese ich ja meinen Mondroman, um in die Geschichte zurückzufinden, zwei Fachbücher und ältere Federweltmagazine. Kein Wunder also, dass ich nirgendwo richtig vorankomme. Da möchte ich gerne die vielen begonnenen Lesebaustellen verringern, indem ich aus zwei Fachbüchern nur noch eines mache und vielleicht meinen Mondroman beende. Ansonsten spiele ich gerne mit meinem Nintendo 3DS XL oder am Handy und es wäre schön, wenn noch etwas Zeit zum Malen bliebe. Da mein Mann ebenfalls Urlaub hat, will ich auch etwas mit ihm zusammen machen, außer zu kochen. Vielleicht mal ein paar Brettspiele oder etwas an der Wii spielen? Auch wenn mein Plan kurz ist, ich werde die Zeit füllen und genießen.

In den kommenden zwei Wochen wird es hier also ruhig werden. Ich werde mich nur zu Wort melden, wenn ich unbedingt eine tolle Neuigkeit loswerden muss. Anschließend habe ich vor, erholt und voller Tatendrang zurückzukehren.

Schreibupdate – 28.06.2021

Schon wieder ist das Wochenende vorbei und die Arbeit fordert meine Aufmerksamkeit. Vorher möchte ich mit dir teilen, wie die letzte Woche für mich gelaufen ist.

Ich tue mir immer noch schwer mit meinem Weihnachtsroman. Ich befinde mich an einem Übergang, der vom eher fantasylastigen Teil der Geschichte zur Liebesgeschichte führt. Den würde ich gerne kurz abhandeln, aber das geht nicht, weil sich die Story erst einmal entwickeln muss. Ich beiße mich also mühsam hindurch. Genauso mühsam sind die 3.423 geschriebenen Wörter entstanden. Immerhin ist ein Silberstreif in Sicht. Der Übergang sollte bald abgearbeitet sein und ich hoffe, dass es dann wieder besser läuft.

Auch Morpheus stellte mich vor eine Herausforderung. Ich suche aktuell nach Bildern von Menschen, die meinen Figuren ähneln, um sie als Vorlage für meine eigene Visualisierung nutzen zu können. Gleich bei meiner Protagonistin kam ich ins Straucheln. Mir gefielen zwei Bilder von zwei völlig unterschiedlichen Frauen gut. Jede konnte ich mir in der Rolle vorstellen und doch hätte jede von ihnen meiner Figur einen persönlichen Touch mitgegeben. Da war ich unsicher, welche besser geeignet ist. Ich suchte bei einer Freundin und meiner Schwester Rat. Beide kennen die Kurzgeschichte, aus der meine Idee gereift ist und die wohl zum Anfang des Romans umgeschrieben wird. Sie waren sich einig, welches Bild eher dem entsprach, was sie aus der Kurzgeschichte herausgelesen hatten. Ich schlief zusätzlich eine Nacht darüber und stimme ihnen zu. Gleich als nächstes stellte sich der Chef meiner Protagonistin, zugleich der Hauptantagonist meiner Geschichte, als harte Nuss heraus. Ich wollte jemanden, der erfolgreich und überheblich, möglichst auch etwas gefährlich aussieht. Wie viele unterschiedliche Schlagworte ich in Google eingab! Narzisst, überheblicher/selbstverliebter/gefährlicher Mann, verschlagener Geschäftsmann … Es hat gedauert, aber ich habe ein Bild gefunden, mit dem ich zufrieden bin. Ich hoffe jetzt nur, dass der restliche Cast für meinen Roman nicht genauso schwierig ist. Ich habe nämlich noch einige Figuren abzuarbeiten. Wenigstens haben es mir zwei Figuren recht leicht gemacht. Für die eine hatte ich ein passendes Bild bereits auf meiner Festplatte gespeichert, für die andere inspirierte mich ein gespeichertes Bild, speziell nach weiteren Fotos des Schauspielers zu suchen, um eines zu finden, das besser zum Typ der Figur passt. Insgesamt brauchte ich über anderthalb Stunden für vier Figuren.

Außerdem habe ich ganze dreizehn Minuten am Lektorat meiner Kurzgeschichte für The S-Files: Die Succubus Akten gearbeitet. Ich habe letzte Woche erzählt, dass es gekommen ist und die Anmerkungen überschaubar sind. Dreizehn Minuten spiegeln das wieder.

Jetzt ist der Juni fast vorbei und ich schaue auf 78,4% meines Solls. Dafür, dass ich meine Ansprüche auf 70% heruntergeschraubt habe, weil die 100% doch zu optimistisch angesetzt waren, ist das echt genial. Und jedes geschriebene Wort, jede Minute, die ich mit überarbeiten oder plotten verbringe, bringt mich näher an die 100%. Es ist klar, dass ich die nicht mehr schaffen werde, aber jedes Prozent, das ich näher komme, streichelt meine Autorinnenseele.

Hexenmeister Jakob Wolff – Die Teufelshand – Rezensionen Teil 10

Da dachte ich, ich wäre mit den Rezensionen durch. Falsch gedacht, natürlich kommen immer wieder mal neue dazu. Das ist auch gut so. Je mehr Leser ihre Meinung zu meinem Buch mit der Welt teilen, umso leichter fällt anderen die Einschätzung, ob sie diesen Kurzroman lesen wollen. Falls du noch unsicher bist, ob mein Buch deinen Geschmack trifft, helfen dir vielleicht diese Rezensionen bei der Entscheidung.

Die heutige Rezension stammt von labelloprincess. Sie hat sich an der Leserunde auf LovelyBooks beteiligt und den Roman richtig fix durchgelesen. Sie schreibt:

Das farbenfrohe Cover fand ich sehr interessant. Einerseits ist ein Pentagramm aber auch ein Kreuz abgebildet. Man sieht auf den ersten Blick um welches Genre es sich handeln wird. In einer Buchhandlung wäre ich aufgrund des farbigen Covers sicher darauf aufmerksam geworden.

Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig zu lesen. Die Handlungen, Emotionen und Gedanken der Charaktere wurden sehr bildhaft beschrieben. Ich hatte dadurch kein Problem in die Geschichte einzutauchen und diese mitzuerleben.

Das Buch handelt davon, dass Jakob Wolff auf der Suche nach einem neuen Opfer ist, um ein weiters Jahr zu leben. Was er jedoch nicht ahnte, ist dass er es mit einer angesehenen Persönlichkeit zu tun bekommt.

Beim Lesen konnte man richtig miterleben wie Zweifel, Angst und Furcht in Jakob aufstiegen und ihn zu zerreißen drohten. Schlussendlich musste er eine bzw. der Gefangene von Napoleon eine folgenschwere Entscheidung treffen.

Für dieses mitreißende Buch vergebe ich gerne 4 von 5 Sterne.

Da habe ich mit dem Bleiglasfenster ja genau ihren Geschmack getroffen und auch die Details, die mein Verleger hinzugefügt hat, haben sie angesprochen. Ein voller Erfolg für das Cover. Da sie es anspricht: Ich hoffe sehr, dass das Buch eines Tages als gedruckte Ausgabe in den Buchhandlungen ausliegen wird. Das wäre echt toll!

Auch mein Schreibstil ist gut bei ihr angekommen. Das ist ja Geschmackssache. Manchen hätte ich mehr von der Welt und den Figuren zeigen können, andere sind dankbar, dass ich ihnen den Freiraum lasse, damit ihre Fantasie sich austoben kann. Beides zugleich geht nicht. Deshalb ist es gut, dass beide Leserarten ihre Meinung schreiben, damit Neugierige sich besser ein Bild zu meinem Schreibstil machen können.

Vier von fünf Sternen sind eine tolle Bewertung für meinen Erstling. Ich finde, darauf darf ich stolz sein, und ich freue mich, dass ich libelloprincess mit meinem Buch ein paar unterhaltsame Stunden bereiten durfte.

Zitat der Woche (KW23/2021)

Dieses Zitat hat mir auf Anhieb gefallen, weil es mir genauso geht. Ich beschenke gerne meine Mitmenschen und bin stets voller Vorfreude auf den Moment, wenn sie ihr Geschenk sehen. Die Freude in den Augen ist oft kostbarer als der Gegenstand. Nun ja, es ist bekannt, dass kleine Geschenke, die mit Liebe ausgesucht wurden, oft mehr bewirken, als ein teures, bei dem man nur den Wert im Auge hatte.

Schön finde ich, dass man das schon im 17. Jahrhundert wusste und bis heute nicht vergessen hat. Ausnahmen ignoriere ich mal dezent. Die gibt es immer.

MarburgCon 2021

Lange habe ich mich davor gedrückt, online an einer Messe aktiv teilzunehmen, nachdem ich im März 2020 meinen einzigen Onlineauftritt auf Twitch zur LBM hatte. Vor allem, dass die meisten Aktivitäten über Discord laufen, hat mich abgeschreckt. Ich habe eine unbegründete Abneigung gegen dieses Programm. Vor einer Woche erhielt ich jedoch die Info von meinem Verleger, dass der Leseratten Verlag samstags um 14 Uhr ein Panel für die Reihe Hexenmeister Jakob Wolff hätte. Da wollte ich doch gerne dabei sein, wenn auch nur als Zuschauerin. Regine D. Ritter hatte bereits zugesagt, als Autorin teilzunehmen, sodass ich mich nicht verpflichtet sah, das Internet mit meiner optischen und akustischen Präsenz zu beglücken. Ich installierte also Discord und war frühzeitig online, um vorher schon ein wenig mit meinem Verleger und Torsten Low vom Verlag Torsten Low zu quatschen, sollten sie Zeit haben.

Da erfuhr ich, dass meine Kollegin aus privaten Gründen hatte absagen müssen. Das fand ich unheimlich schade. Ich hatte mich darauf gefreut, mehr über die Hintergründe ihres Kurzromans zu hören. Aber wie praktisch war das doch für meinen Verlag, dass da noch eine Autorin anwesend war, die kurzfristig einspringen konnte. Ich kam also zu dem Panel wie die Jungfrau zum Kind, nur mit der beruhigend gemeinten Aussage bestückt, dass wir nicht lesen und nur locker über die Reihe reden werden. Na gut, besser hätte es nicht sein können. Hätte ich früher von meinem Glück gewusst, wäre ich vor Nervosität schon am Tag zuvor zugrunde gegangen. So hatte ich gar keine Zeit dazu, weil ich keine halbe Stunde später im Stream saß und tapfer lächelte. Erst als ich merkte, dass mein Verleger jetzt wohl bald auf meinen Kurzroman und mich zu sprechen kommen würde, flatterte die Angst in meinem Bauch und raubte mir den Atem.

Letztlich ging alles gut. Ich habe mich, soweit ich das heute Morgen in der Aufzeichnung erkennen konnte, weder verhaspelt noch hatte ich Probleme, im Hochdeutschen zu bleiben. Ich habe die Fragen anständig beantwortet und auch bei der fiesen Doppelfrage nicht vergessen, auf beide einzugehen. Mein Verleger hat auch angekündigt, dass die ersten beiden Teile der Reihe baldmöglichst als Heftromane erscheinen sollen. Wenn die sich gut verkaufen, werden auch die übrigen Kurzromane gedruckt. Ich hoffe wirklich sehr, dass das klappt, denn es gibt schon ein paar Leute in meinem Bekanntenkreis, die gerne ein Autogramm von mir auf ihrer Geschichte hätten und das Buch in ihr Regal stellen wollen, um es ihren Freunden stolz mit dem Satz „Die Autorin kenne ich persönlich“ zu präsentieren. Das funktioniert auf dem Reader natürlich nicht.

Anschließend gingen wir zum gemütlichen Teil über, also wirklich einfach am Stand „stehen“ und quatschen. Es gab Catcontent mit meinem Kater Ghizmo, der ihn überwiegend verschlafen hat, ein großes Lob von Torsten Low (Er will meinen Kurzroman! Signiert! Also, sobald es ihn als Heftroman gibt.) und einfach ein wenig Familiengefühl, wenn auch nicht ganz so stark wie sonst, wenn wir uns vor Ort sehen und drücken können.

Es war schon toll, obwohl eine Onlinemesse mit einer real stattfindenden natürlich nicht mithalten kann. Ich habe aber auch gemerkt, dass mich die fünf Stunden, in denen ich online war, ziemlich geschlaucht haben. Da ist eine richtige Messe einfach gechillter. Wenn  mir die Füße wehtun, setze ich mich in eine Lesung und lerne womöglich einen mir noch unbekannten, aber tollen Autoren kennen. Zwischen den einzelnen Ständen sind meistens ein paar Meter Wegstrecke, die ich zurücklegen muss, sodass ich zwischen den Gesprächen ein paar Sekunden Luft habe, um ein wenig von der Euphorie abzubauen und das letzte Gespräch zu verarbeiten. Eine reale Messe ist einfach etwas gestreckter, nicht so geballt wie eine Onlinemesse. Der einzige Nachteil sind die Anreise-,  Übernachtungs- und Verpflegungskosten. Aber mit zwei bis drei tollen Buchmessen/Cons direkt vor der Haustür habe ich es noch echt gut getroffen.

Hexenmeister Jakob Wolff – Die Teufelshand – Rezensionen Teil 8

Heute komme ich zur achten Rezension für mein Buch. Falls du noch unsicher bist, ob mein Buch deinen Geschmack trifft, helfen dir vielleicht diese Rezensionen bei der Entscheidung.

Die heutige Rezension stammt von SteffiGluecklederer.

Dies ist mein dritten Band aus der Reihe um den Hexenmeister Jakob Wolff. Die Bände sind nicht chronologisch Dieser spielt im Jahr 1799. Durch den Prolog kommt man aber auch als Neueinsteiger ohne Probleme hinein. Diesmal bittet ein Arzt Jakob um Hilfe, aber Jakob ahnt nicht, um welchen aufsehenerrgenden Patienten es sich dabei handelt. Außerdem hat Jakob noch das Problem der Umsterblichkeit. Die Zeit ist fast herum, dass er ein neues Opfer finde muss, um weiterleben zu können. Hier wird auch der moralische Aspekt seines Dilemmas erläutert. Jakob sucht verzweifelt nach einer Lösung. Auch diese Band hat mich sehr begeistert. Die Reihe an sich ist sehr interessant, aber durch verschiedenen Gast-Autoren wird das Gesamtbild der Reihe noch mal komplexer. Auch der historische Hintergrund ist immer sehr detailliert beschrieben und der Schreibstil sehr gut. Ich hatte viel Freude beim Lesen und freue mich auf den nächsten Band.

Steffi spricht hier die Besonderheit der Reihe an. Dass die Bücher nicht von derselben Feder stammen, sondern dass jeder interessierte Autor Teil der Reihe sein darf, sorgt für Abwechslung beim Schreibstil und für viele unterschiedliche Ideen. Deshalb ist für fast jeden Leser etwas dabei. Ich bin stolz, Teil der Autorengruppe zu sein, die an dieser Reihe arbeitet. Aktuell bin ich mit anderen Projekten ausgelastet, aber ich habe bereits ein paar Ideen für weitere Bände gesammelt. Irgendwann gibt es hoffentlich ein weiteres Buch aus der Reihe um den Hexenmeister Jakob Wolff von mir.

Vincent Preis 2020

Im Januar habe ich berichtet, dass In Samhains Schatten in der Kathegorie Beste Anthologien und meine darin enthaltene Geschichte Der Kürbisgeist für die Beste Kurzgeschichte für den Vincent Preis nominiert sind. Seitdem aktualisiere ich immer wieder die Homepage der Veranstalter, um mich auf dem Laufenden zu halten. Am 31. März kam es zu diesem Beitrag. Hmmm. Mysteriös. Der Preis soll dieses Mal nicht vergeben werden, weil die Siegerin nicht erreicht werden kann? Sollten es nicht mehrere Sieger geben? Ich bin verwirrt. Verwechsle ich da etwas? Ist es ein Aprilscherz, der bisher nicht aufgelöst wurde? Ist das ernst gemeint? Ich behalte die Angelegenheit im Auge, aber vielleicht weißt du ja, was genau los ist bzw. wo mein Denkfehler ist. Für eine Aufklärung wäre ich definitiv dankbar.

Tod des Helden

Letzte Woche erlebte ich eine Überraschung. Der Briefträger klingelte und übergab mir drei Päckchen. Zwei waren geplant, wenn ich auch gehofft hatte, dass Amazon die beiden Artikel zusammen schicken würde. Beim dritten überlegte ich, was mein Mann bestellt haben könnte, ohne mich zu informieren. Ich bin gerne vorgewarnt, wenn Pakete kommen sollen, damit ich möglichst zuhause bin, wenn der Briefträger kommt.

Ich sichtete die Adressaufkleber und stellte fest, dass alle drei Päckchen für mich waren. Auf einem prangte sogar der Stempel eines Verlags. Verwirrt wie ich bin, fing ich zu überlegen an, welche Geschichte jetzt so weit sein könnte, dass ich mein Autorenexemplar bekomme. Mir fiel nur In Samhains Schatten ein, das längst in meiner Vitrine steht. Da half nur nachsehen.

Ich öffnete das Paket und da sprangen mich meine beiden Exemplare von Tod des Helden entgegen. Die Anthologie hatte ich schon total vergessen. Na ja, bei mittlerweile zwölf veröffentlichten Kurzgeschichten plus denen, die in unterschiedlichen Stadien der Veröffentlichung sind, verlieren Leute wie ich den Überblick. Ist ja nicht so, als würde ich jeden Tag mit meinen Veröffentlichungen angeben. Wirklich nicht. Ich weiß die aktuelle Zahl nur, weil ich vor ein paar Tagen nachgezählt habe. Müsste ich die Titel der Anthologien aufzählen, würde ich mindestens auf ein oder zwei nicht kommen. Bei den Titeln meiner Geschichten würde ich völlig verlieren. Da sieht man mal, wie gut es mir gelingt, auf dem Teppich zu bleiben. 😅