Kategorie: NaNoWriMo

6. und letzter NaNoWriMo-Bericht

Es ist offiziell! Das Wunder ist wirklich geschehen – in Form vorgestellter Tritte meiner Wenigkeit in mein Sitzfleisch. Soll mal jemand behaupten, ich hätte nicht genügend Fantasie. 😉 Ich beende den NaNo mit 50.058 Worten und gönne mir den Luxus, heute keinen Bock mehr aufs Schreiben zu haben. Meine Figuren werden mich voraussichtlich ein ganzes Wochenende nicht zu Gesicht kriegen. Ich brauche Erholung von ihnen, nachdem ich ihnen so auf der Pelle gelegen habe. Trotzdem freue ich mich schon auf die kommenden zwölf Kapitel und ich bin meinen Figuren auch dankbar, weil sie so interessant sind, dass sie mich trotz vieler schreibfreier Tage und Selbstzweifeln durch den NaNo getragen haben.

5. NaNoWriMo-Bericht

Hallo. Ja, ich fordere das Schicksal heraus und mache für heute Feierabend. Nach 5.212 Worten! Morgen ist der letzte Tag des NaNos und ich bin einfach optimistisch, dass ich die noch fehlenden 2.251 Worte bis zum Nachmittag schaffe.
Und dann? Das weiß ich noch gar nicht so genau. Ich will die erreichten 50.000 Worte für meinen Roman feiern. Vielleicht schnapp ich meinen Mann und wir gönnen uns ein Eis in unserer Eisdiele? Einfach, weil ich mich jetzt schon so sehr über das Erreichte freue. Es ist jedes Jahr harte Arbeit, diesen unbezwingbar wirkenden Berg, den diese magische Zahl darstellt, zu bezwingen, aber dieses Jahr empfand ich es als besonders schwierig, weil mein Privatleben auch einige Überraschungen bereit hielt. Im Dezember will ich es etwas ruhiger angehen lassen. Ich liebe die Vorweihnachtszeit. Sie ist so voller glücklicher und fröhlicher Verheißungen. Aber ich will auf jeden Fall dran bleiben, um das Gefühl für die Geschichte nicht zu verlieren. Es müssen ja nicht gleich weitere 50.000 Worte sein. 20.000 würden doch vollkommen reichen. Das bedeutet zwar, dass ich voraussichtlich noch den gesamten Januar an diesem Projekt arbeiten werde, wenn nicht sogar länger, denn ich befinde mich gerade erst in der Mitte der Geschichte, aber so schlecht finde ich das auch nicht. Ich habe Spaß daran, meine Figuren auf ihrem Weg, gepflastert von Misserfolgen, Missverständnissen und Verwirrungen zu begleiten.
Kommenden Monat werde ich auch versuchen, einen kleinen Einblick in diese Geschichte – und wie ich auf die Idee zu ihr gekommen bin – gewähren. Wenn die Zeit reicht und ich es nicht vergesse. Das kann durchaus passieren, wenn ich den Kopf voller Fantasien habe. 😀
Nun, ich wünsche dir noch einen schönen Abend. Vielleicht treffen wir uns morgen schon wieder und ich kann dir erfolgreiche Neuigkeiten berichten.

4. NaNoWriMo-Bericht

Hallo, ich weiß es ist dunkel, aber ich musste jetzt kurz raus. Ich versuche, mein Wunder wahr zu machen und den NaNo zu gewinnen. Dafür arbeite ich hart, nachdem ich mir ein paar Tage frei genommen habe. Mittlerweile stehe ich bei 38.799. Es fehlen „nur“ noch 11.201 Worte. Ich muss jeden Tag rund 3.734 Worte schreiben, wenn ich mein Ziel noch schaffen will. Es ist machbar, aber ich kenne auch das Leben. Es zieht zu gerne Striche durch die Pläne.
Na ja, ich muss wieder nach Hause. Morgen geht es frisch ans Werk.

3. NaNoWriMo-Bericht

Aktuell stehe ich bei 26.552 Worten. Ich sollte 30.006 Worte haben, aber ich muss den Durchhänger aus der vergangenen Woche erst noch ausbügeln. Ich bin noch nicht zu meiner ursprünglichen Form zurückgelangt, aber immerhin schreibe ich weiter. Damit habe ich diese Woche fast 8.000 Worte geschrieben, worauf ich verdammt stolz bin. Selbst wenn ich es nicht schaffen sollte, den Rückstand aufzuholen, werde ich zum Ende des Monats trotzdem ein ziemlich umfangreiches Manuskript besitzen – und es war von Anfang an klar, dass die 50.000 Worte vom NaNo nur ein großer Teil meiner Geschichte ausmachen werden. Ich strebe die für einen Roman nötigen 80.000 an. 😉 Ich werde also auch im Dezember noch an diesem Projekt arbeiten.

2. NaNoWriMo-Bericht

Ich schätze, dieses Jahr werde ich zum ersten Mal nicht ins Ziel kommen. Zwar habe ich bereits 18.570 Worte geschrieben und müsste prinzipiell nur 18.337 Worte haben, aber im Moment ist der Ofen aus. Nicht, dass mich meine Geschichte nicht mehr fesseln oder ich nicht mehr hinter ihr stehen würde. Nein, da ist alles gut. Aber mit Motivation ist gerade Essig. Dabei hat es so gut angefangen. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, verkrieche ich mich unter der Decke und ignoriere mein Scheitern.

1. NaNoWriMo-Bericht

Hallo, scheint heute nicht herrlich die Sonne? … Ich weiß, was du sagen willst. Ich sollte an meinem neuen Roman schreiben, statt hier faul im Fantasy-Wald herumzusitzen. Immerhin ist wieder NaNoWriMo! … Aber ich kann das erklären. Wirklich!
Ich war am Donnerstag und Freitag sehr fleißig und habe 8.084 Worte auf der Tastatur gerockt. Das ist genug, um am Wochenende faulenzen zu dürfen. Und als alte Zahlenjongleuse habe ich ausgerechnet, dass ich bei diesem Tempo schon am 20. November mein Soll von 50.000 Worten erreicht haben werde. Natürlich unter Beachtung, dass ich weiterhin an den Wochenenden untätig bleibe. Schreibe ich bis zum Ende des Novembers so weiter, knacke ich vielleicht sogar die 80.000-Marke, was bedeutet, dass ich mich dann bei dem verhältnismäßig üblichen Umfang eines Romans befinde.
Nicht wahr? Ich habe mir die Pause verdient. 😉

Camp NaNo

Wah, schon so spät?! Oh, hallo! Äh, ja, entschuldige, aber ich bin gerade etwas durch den Wind. Da sitze ich hier so gemütlich unter meinem Lieblingsbaum, lasse mich von der Sonne wärmen und schreibe … Und plötzlich ist es 15 Uhr durch. Himmel! So versackt bin ich schon lange nicht mehr beim Schreiben. Was, wie das passieren konnte?

Also, das ist so. Ich habe mich mit ein paar Autoren für das Camp NaNo zusammengetan. Du erinnerst dich noch an den NaNoWriMo im November? Ja? Das Camp NaNo ist so ähnlich. Es findet im April statt, aber es unterlag von Anfang an nie den strengen Regularien wie der NaNoWriMo es anfangs tat. Beim Camp NaNo MUSS man nicht unbedingt innerhalb des Monats 50.000 Worte schreiben. Man kann auch nur 5.000 Worte schreiben oder einfach den fertigen Roman in der Zeit überarbeiten. Man setzt sich einfach für das Camp NaNo ein Ziel, das man erreichen will. Nachdem ich im Februar und März schreibtechnisch etwas geschwächelt habe und deshalb immer erst auf den letzten Drücker die Kurzgeschichten fertigbekam, die ich für die Ausschreibungen brauchte, dachte ich, es wäre ein schöner Ansporn, am Camp NaNo teilzunehmen. Nur mit 5.000 Worten und dem Schreiben zweier Kurzgeschichten als Ziel, aber das ist mehr, als ich jeweils im Februar und März erreicht habe. Da reichte es nur für das jeweilige Beenden der bereits begonnenen beiden Kurzgeschichten und deren Überarbeitung. Nun versüßen wir uns das Camp NaNo, indem eine Freiwillige eine Geschichte mit einem Geheimnis gesponnen hat. Dieses Geheimnis gilt es zu lösen, indem wir Aufgaben, die die Freiwillige uns stellt, erfüllen. Am Anfang war es leicht. 500 Worte an einem Tag schreiben – ein Klacks. Dann wurde es schon schwieriger. Pro 30 Minuten Zeit, die wir an unseren Projekten saßen, wurde gewürfelt, ob wir einen Hinweis bekommen, uns dem Hinweis wenigstens nähern oder völlig in die falsche Richtung tappen. Anschließend sollten wir 1.000 Worte schreiben, egal ob an einem Tag oder an mehreren zusammen. Ging auch noch, aber da brauchte ich etwas länger, um dieses Ziel zu erreichen, weil ich in meiner Geschichte gerade so gar nicht wusste, wie es weitergehen sollte. Aber jetzt wurde die neue Aufgabe echt fies. 400 Worte innerhalb von 15 Minuten schreiben. Prinzipiell machbar, aber da muss man schon genau wissen, was man schreiben will. Trotz vorherigem Überlegen, was als nächstes alles in meiner Geschichte geschehen soll, schaffte ich im ersten Anlauf nur 354 Worte. Beim zweiten Durchlauf konnte ich die Aufgabe mit 454 Worten erfüllen. Aber beim dritten Versuch scheiterte ich wieder mit 354 Worten. Keine Lust mehr! Aber ich bin stolz auf das Erreichte, denn meine Geschichte ist letztlich um 1.213 Worte gewachsen und steigert sich langsam zum Finale. Dafür hat es sich gelohnt und Spaß gemacht hat es auch. Nur habe ich dabei so die Zeit vergessen … Damit habe ich nicht gerechnet.

Jetzt muss ich nach Hause, aber genieß du ruhig deinen Rundgang durch den Fantasy-Wald. Er beginnt ja endlich wieder zu neuem Leben zu erwachen, sprießt und grünt an allen Ecken.

Fünfte Zwischenbilanz NaNoWriMo

Guten Abend! Es sind nur noch ein paar Stunden bis zum Ende des diesjährigen NaNoWriMos, aber ich habe schon Feierabend gemacht. Ich wollte sehen, ob heute endlich Schnee im Fantasy-Wald liegt. Schon wieder nicht! Menno!

Na ja, dann bekommst du die letzte Übersicht:

  1. November 2017: geschrieben 715 Worte, Umfang des Manuskripts 72.366 Worte
  2. November 2017: geschrieben 1.706 Worte, Umfang des Manuskripts 74.072 Worte
  3. November 2017: geschrieben 0 Worte, Umfang des Manuskripts 74.072 Worte
  4. November 2017: geschrieben 1.077 Worte, Umfang des Manuskripts 75.149 Worte

Du siehst richtig. Ich habe mein Ziel erreicht. Und wie ich bereits vermutete, wird meine Geschichte noch etwas länger, bis ich das berühmte Wörtchen „Ende“ darunterschreiben kann. Ich bin auch über ein kleines Hindernis gestolpert. Bei der nächsten Überarbeitung werde ich die Reihenfolge der Kapitel ändern und den Inhalt minimal anpassen. Das ist ok und kommt oft vor, wenn man sich nicht genug Gedanken zum Ablauf der Geschichte gemacht hat.

Ich sollte mich jetzt großartig fühlen, immerhin habe ich ein mächtiges Ziel erreicht, aber ich fühle mich ganz normal. Vielleicht fehlt mir das „Ende“ unter dem Text, weswegen das tolle Gefühl auf sich warten lässt? Auf jeden Fall ist jetzt schon klar, dass auch der Dezember arbeitsam wird. Diese Geschichte will beendet und, wie schon letztes Mal erwähnt, wollen auch zwei Kurzgeschichten überarbeitet werden. Für Autoren gibt es einfach keine Pause. Notfalls holt uns das Leben ein.

Ich gehe jetzt auch dorthin zurück. Mal sehen, ob der Guss auf den Lebkuchen hart geworden ist. Ich habe noch eine Sorte Plätzchen am Start, die auf ein freies Backblech warten. Bis bald und ich wünsche dir eine tolle Überraschung hinter dem ersten Türchen des Adventskalenders.

Vierte Zwischenbilanz NaNoWriMo

Hallo, suchst du auch den Schnee? Eigentlich dachte ich, dass der Fantasy-Wald heute weiß erstrahlen würde, aber bis jetzt hat sich noch keine Flocke sehen lassen. Schade. Dabei bin ich schon komplett in Weihnachtsstimmung, trällere die altbekannten Lieder, habe die ersten Geschenke besorgt und verpackt und überlege, welche Plätzchen es in meinen Backofen schaffen könnten. Entsprechend nervös bin ich. Ich habe noch immer nicht die 75.000 Worte erreicht und je länger ich brauche, umso weiter schiebt sich die Möglichkeit nach hinten, Plätzchen zu backen. Dabei würde ich gerne die ersten noch vor dem Dezember in die Keksdosen stecken. Nun ja, der erste Advent ist erst am 03. Dezember. Bis dahin werde ich das doch schaffen.

Und nun die Statistik für die aktuelle Woche:

  1. November 2017: geschrieben 2.561 Worte, Umfang des Manuskripts 66.577 Worte
  2. November 2017: geschrieben 0 Worte, Umfang des Manuskripts 66.577 Worte
  3. November 2017: geschrieben 1.033 Worte, Umfang des Manuskripts 67.610 Worte
  4. November 2017: geschrieben 0 Worte, Umfang des Manuskripts 67.610 Worte
  5. November 2017: geschrieben 617 Worte, Umfang des Manuskripts 67.227 Worte
  6. November 2017: geschrieben 2.395 Worte, Umfang des Manuskripts 70.622 Worte
  7. November 2017: geschrieben 1.028 Worte, Umfang des Manuskripts 71.651 Worte

Ja, da sind zwei Nullrunden dabei. Es wird immer schwieriger, sich zu motivieren. Aber jetzt sind es keine 3.500 Worte mehr. Die werde ich schaffen und ich bin mir mittlerweile sicher, dass die gesamte Geschichte letztlich über 75.000 Worte fassen wird. Einfach, weil mein Ende noch etwas entfernt wirkt. Ich werde also noch im Dezember an diesem Projekt weiterarbeiten, um es beenden zu können. Es wird wohl nur wenige Tage in Anspruch nehmen und das ist gut. Mein Plan, wie es im Dezember weitergehen soll, steht nämlich auch schon. Das erzähle ich dir aber nächstes Mal. Vielleicht liegt dann ja Schnee.

Dritte Zwischenbilanz NaNoWriMo

Hallo, heute bin ich etwas früher unterwegs. Ich habe beschlossen, mir eine Pause zu gönnen, und habe deshalb nur eine Szene überarbeitet, um nicht völlig faul zu sein. Ab und zu braucht man das, erst recht nach über zwei Wochen harter Arbeit. Das habe ich mir mit meinem Vorsprung verdient.

Folgt hier also die Statistik für die aktuelle Woche:

  1. November 2017: geschrieben 2.840 Worte, Umfang des Manuskripts 49.574 Worte
  2. November 2017: geschrieben 2.699 Worte, Umfang des Manuskripts 52.273 Worte
  3. November 2017: geschrieben 4.629 Worte, Umfang des Manuskripts 56.902 Worte
  4. November 2017: geschrieben 4.900 Worte, Umfang des Manuskripts 61.802 Worte
  5. November 2017: geschrieben 954 Worte, Umfang des Manuskripts 62.756 Worte
  6. November 2017: geschrieben 932 Worte, Umfang des Manuskripts 63.688 Worte
  7. November 2017: geschrieben 328 Worte, Umfang des Manuskripts 64.016 Worte

Puh, wenn ich mir das so ansehe, merke ich doch die Anstrengung, die das Schreiben und Überarbeiten bedeutet. Möchte man nicht meinen, weil ich dabei doch entspannt auf der Couch sitze, aber es ist wirklich anstrengend. Deshalb war ich die letzten beiden Tage auch nicht so produktiv und nehme mir heute die Auszeit. Prinzipiell muss ich ja nur noch rund 11.000 Worte schreiben, um mein Ziel zu erreichen. Das werde ich doch in den nächsten elf Tagen schaffen!

Ich habe auch wieder ein neues Bunny kennengelernt. Es winkt ebenso wie das Erste mit einer tollen Idee, aber auch dieses Bunny wird lernen, sich in Geduld zu üben. Zumal ich mich gedanklich mit einer älteren Idee beschäftige, der ich als nächstes Leben einhauchen möchte.

Ach ja, ich bin froh, dass es den Fantasy-Wald gibt. Hier kann ich mich entspannen und ich freue mich immer wieder, dich zu treffen. Danke, dass du dir meine kleinen Sorgen und Geschichten anhörst. Ich höre gerne deine Meinung dazu. Jetzt werde ich dich wieder verlassen. Die Realität und der Winter rufen schon nach mir. Es gilt, ein paar warme Socken zu stricken.